Was für ein Fußball-Fest in Höhenberg! Die Viktoria schickt Ingolstadt mit 3:0 nach Hause und grüßt, zumindest für eine Nacht, von ganz oben.
Viktoria im Rausch!Kölner schießen sich mit 3:0-Gala an die Spitze

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Viktoria Köln hat die Tabellenführung erobert.
Besser hätte die Woche für Viktoria Köln kaum enden können vor der langen Länderspiel-Unterbrechung. Der Klub aus Höhenberg siegte am Samstag zu Hause gegen den FC Ingolstadt klar mit 3:0 (0:0). Dieser Triumph war der dritte nacheinander und befördert die Kölner zumindest bis zum Sonntag an die Tabellenspitze.
Die Begegnung startete allerdings mit einem echten Schreckmoment für die Kölner. Unmittelbar nach dem Anpfiff tauchte Nishan Velupillay völlig frei vor dem Gehäuse auf, doch der stark reagierende Arne Schulz verhinderte den Rückstand (2.). Danach tat sich die Viktoria gegen die tief stehende Defensive der Gäste schwer. Die Höhenberger kamen trotzdem zu erstklassigen Gelegenheiten, ließen sie aber liegen. Zuerst schoss Pascal Fallmann vorbei (9.), danach fand David Otto in FCI-Schlussmann David Klein seinen Bezwinger (26.). Ein Kopfball von Yannick Tonye (39.) und ein Versuch von Niklas Castelle (42.) blieben ebenfalls ohne Erfolg.
Castelle bricht mit Traum-Solo den Bann
Köln machte nach dem Seitenwechsel weiter Druck. Die Gäste aus Ingolstadt kamen, abgesehen von einem haarsträubenden Fehlpass von Taylan Duman, kaum noch bedrohlich vor das Tor der Viktoria. Der erlösende Führungstreffer für die Hausherren fiel in der 60. Minute durch eine geniale Einzelaktion: Castelle schnappte sich knapp vor dem Strafraum die Kugel, tanzte fünf Gegenspieler aus und hämmerte das Leder unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Kurz darauf hätte Niklas Swider beinahe auf 2:0 gestellt, aber der Distanzschuss des Nachwuchs-Nationalspielers wurde von Torhüter Klein über den Querbalken gelenkt.
Das Führungstor gab der Viktoria sichtlich Auftrieb und schuf Räume für schnelle Gegenstöße. In Minute 78 hatte Lucas Wolf im Mittelfeld sehr viel Platz. Der Mann, der in Meppen doppelt traf (3:1), schickte Otto mit einem Traumpass auf die Reise. Kölns Spielführer chippte die Kugel aus engem Winkel zum 2:0 ins Netz und sicherte damit den vorläufigen Sprung an die Spitze. Daraufhin ertönten „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Gesänge im Sportpark. Von dieser Stimmung angestachelt, agierte die Viktoria eiskalt: In der 85. Spielminute flankte Joker Alexander Prokopenko in den Strafraum, wo Wolf mit dem Kopf den 3:0-Endstand besorgte. (red)
