Festgesetzt in der Spitzengruppe! Viktoria Köln hat in der englischen Woche drei Punkte beim Aufsteiger Meppen entführt und mischt damit ganz oben mit.
Sogar kurz SpitzenreiterSieg in Meppen: Viktoria Köln setzt sich oben fest

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Viktoria Köln gewann am Dienstag (15. September) mit 3:1 beim SV Meppen.

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Viktoria Köln gehört aktuell zu den Spitzenteams in der 3. Liga! Das hat auch das Spiel beim Aufsteiger SV Meppen gezeigt. Am 6. Spieltag mussten die Höhenberger in der ersten englischen Woche ins Emsland.
Am Dienstagabend gab es einen 3:1-Auswärtssieg. Spitzenreiter MSV Duisburg zitterte sich parallel in Überzahl durch ein Eigentor in der Nachspielzeit zu einem 2:1-Heimsieg gegen Kellerkind Havelse. Somit bleibt der MSV drei Punkte vor den Kölnern.
Viktoria Köln sogar kurz Spitzenreiter
Zwischenzeitlich, als die Viktoria mit 2:0 führte und die Zebras mit 0:1 hinten lagen, fanden sich die Kölner sogar an der Tabellenspitze wieder. Am Dienstag können Essen und Münster oder Saarbrücken allerdings noch vorbeiziehen. Vier Siege aus den ersten sechs Spielen sind für die Viktoria aber mehr als zufriedenstellend.
Viktoria-Trainer Marian Wilhelm sagte nach der Partie zufrieden bei Magenta: „Ich freue mich, dass wir uns heute mit den Standards belohnt haben. Ich weiß, wie viel Arbeit dahintersteckt. Wir haben erst den sechsten Spieltag, für uns geht es um die Leistung. Trotz des Gegentors müssen wir in der Schlussphase ein bisschen ruhiger sein. Da hat es schon gekribbelt, das hat man den Jungs angemerkt. Aber wir sind eine junge Truppe, daran müssen sich die Jungs gewöhnen.“
Die erste Chance der Partie in Meppen hatte ein Ex‑Kölner: Oliver Issa Schmitt, gebürtiger Kölner und von 2007 bis 2025 für den 1. FC Köln (ein Einsatz für die Profis) aktiv, tauchte links im Viktoria-Strafraum auf, setzte den Ball aber weit über den Kasten (10.).
Rund zehn Minuten später kamen dann auch die Gäste das erste Mal gefährlich in der Offensive zum Vorschein. Die Ablage von Niklas Castelle auf David Otto war aber nicht ganz sauber. Der Viktoria-Stürmer musste sich um seine eigene Achse drehen und verfehlte so das Tor um etwa einen Meter (21.). Wenige Minuten später drehte sich Otto dann wieder im Sechzehner um sich selbst, diesmal packte Meppen-Torwart Julius Pünt beherzt zu (26.).
Die Viktoria baute immer mehr Druck auf – mit Erfolg. Nach einem Eckball scheiterte erst Tim Kloss am stark reagierenden Pünt, der zweite Ball fiel aber Lucas Wolf vor die Füße. Der 25-Jährige schaltete am schnellsten und setzte die Kugel zum 1:0 oben in den Knick (33.).
Und Tore nach Ecken? Daran hatten die Kölner an diesem Abend Gefallen gefunden. Wieder kam Kloss nach einer Fallmann-Ecke zum Kopfball – diesmal bugsierte der Innenverteidiger den Ball an Pünt vorbei zum 2:0 (55.). Drei Minuten später brannte es richtig im Viktoria-Strafraum, im Verbund konnten die Kölner das Chaos aber klären.
Entscheidung in der Nachspielzeit
In der 69. Minute klingelte es dann aber doch im Kölner Tor. Der eingewechselte Meppener Jannic Ehlers war auf der rechten Seite durch und fand Schmitt in der Mitte. Der wurde aber noch entscheidend gestört. Wieder herrschte kurz Chaos, der Ball lag dann frei im Fünfmeterraum. Cyrill Akono war am handlungsschnellsten und sorgte für den Anschlusstreffer zum 1:2.
Die Hausherren hatten jetzt richtig Lunte gerochen, die Kölner gerieten immer mehr ins Schwimmen. Der bereits früh verwarnte Tobias Eisenhuth hatte Glück, dass er nach seinem Trikotziehen gegen Akono nicht mit Gelb-Rot vom Platz flog (76.). Direkt danach nach Marian Wilhelm ihn dann runter. Die Stimmung in der Hänsch-Arena kochte jedenfalls.
Danach kamen die Gastgeber aber nicht mehr gefährlich vor den Kölner Kasten. Stattdessen machte Wolf mit seinem zweiten Treffer des Tages alles klar. In der dritten Minute der Nachspielzeit überlistete er Plünt in der kurzen Ecke. Damit blieb es am Ende beim 3:1 für die Höhenberger. Weiter geht es für Viktoria Köln bereits am Samstag (19. September, 14 Uhr) im Sportpark Höhenberg gegen den FC Ingolstadt.

