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Führungs-Beben bei Viktoria Köln Nach nur einem Jahr: Trennung von Andreas Rettig

Andreas Rettig bei einem Termin vor dem Köln-Cup mit Viktoria Köln, Fortuna sowie dem FC

Andreas Rettig, hier am 30. September 2021 bei einem Termin vor dem Köln-Cup mit Viktoria Köln, Fortuna sowie dem FC, hört überraschend als Geschäftsführer des Drittligisten auf.

Für vier Jahre hatte Andreas Rettig bei Viktoria Köln unterschrieben, jetzt verlässt der ambitionierte Geschäftsführer den Klub schon nach einem Jahr. Es ist ein echtes Führungs-Beben beim Fußball-Drittligisten.

Er sollte Viktoria Köln als Geschäftsführer auf lange Sicht fit für Höheres im Profi-Fußball machen, jetzt endet die Zeit von Andreas Rettig (59) in Höhenberg schon nach knapp einem Jahr. Am Montag (2. Mai 2022) machte der Drittligist die einvernehmliche Trennung offiziell und trat damit ein echtes Führungs-Beben los.

Die Entscheidung sei wegen „unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung und Strategie“ getroffen worden, teilte der Verein am Mittag in einer Mitteilung mit. Mitten im Abstiegskampf kommt die Verkündung nicht nur aus sportlicher Sicht zur Unzeit.

Andreas Rettig und Viktoria Köln: Keine Einigung über Zukunfts-Kurs

Rettig war im Juni 2021 bei Viktoria Köln mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet worden und hatte in Höhenberg Großes vor. „Die Entscheidung, den Klub, bei dem ich schon als Spieler aktiv war, zu verlassen, ist mir auch angesichts der aktuell schwierigen sportlichen Situation nicht leichtgefallen“, sagte er zu seinem überraschenden Aus: „Da es unterschiedliche Vorstellungen über die notwendigen nächsten Schritte bei der zukünftigen Entwicklung der Viktoria gab, sind wir im Sinne des Vereins zu dieser Entscheidung gekommen.“

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Präsident Günter Pütz bedauerte die Trennung von Rettig, der dem Klub künftig nur noch als Ehrenmitglied erhalten bleibt. „Mit Andreas Rettig verlieren wir eine tolle Führungspersönlichkeit, die in der kurzen Amtszeit wichtige Impulse gesetzt hat. Er verlässt eine besonders wirtschaftlich, aber auch ansonsten gut aufgestellte Viktoria“, hielt der Klub-Boss fest.

Über die Hintergründe des Rettig-Abschieds sagte Pütz: „Wir bedauern, dass wir uns über den zukünftigen Kurs nicht verständigen konnten und freuen uns, dass er der Viktoria auch als Ehrenmitglied weiter verbunden bleibt.“

Viktoria Köln kämpft um Drittliga-Klassenerhalt

In der laufenden Drittliga-Saison geht es für die Viktoria noch um den Klassenerhalt, auch zwei Spieltage vor Saisonende ist das Team von Trainer Olaf Janßen (55) noch nicht endgültig gerettet. Aktuell trennen drei Punkte die Kölner vom SC Verl auf dem ersten Abstiegsplatz.

Viktoria Köln spielt aktuell seine dritte Spielzeit in Folge in der 3. Liga, in den ersten beiden Jahren war man jeweils als Zwölfter ins Ziel eingelaufen. Rettig war zum Ende der vergangenen Spielzeit nach Köln gewechselt, zuvor hatte er nach seiner vierjährigen Zeit beim FC St. Pauli eine zweijährige Auszeit genommen. Auf der anderen Rheinseite war der gebürtige Leverkusener von März 2002 bis Ende 2005 als sportlicher Leiter beim 1. FC Köln tätig. (bc)

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