Frauen-WMFIFA schreibt TV-Rechte aus: Machen ARD und ZDF wieder das Rennen?

Ein Mann schaut live das Finale der Frauen Fussball-EM vor dem Fernseher.

Das Finale der Frauen Fussball-EM 2022 am 31. Juli 2022 verfolgten 17,9 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in der ARD.

Die FIFA hat nur sechs Monate vor Beginn der Frauen-WM die TV-Rechte auf dem deutschen Markt ausgeschrieben. Bisher liefen die Übertragungen erfolgreich bei ARD und ZDF.

Nur sechs Monate vor Beginn der Frauen-WM hat der Fußball-Weltverband FIFA mit der Ausschreibung der TV-Rechte für den deutschen Markt begonnen.

Gebote mussten nach Angaben der FIFA vom Donnerstag (12. Januar 2023) bis zum 14. Februar um 10 Uhr abgegeben werden. Bisher liefen die Übertragungen hierzulande bei ARD und ZDF.

Frauen-WM 2023: Mehr TV-Geld für Förderung des Frauenfußballs

Die WM in Australien und Neuseeland beginnt am 20. Juli. Die DFB-Frauen spielen in der Vorrunde gegen Marokko, Kolumbien und Südkorea. Wegen der Zeitverschiebung laufen die Übertragungen in Deutschland am Vormittag.

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Die TV-Berichterstattung von der Frauen-EM in England war im Vorjahr äußerst erfolgreich. Die Live-Übertragung vom Finale zwischen Deutschland und England in der ARD war mit 17,952 Millionen TV-Zuschauerinnen und Zuschauern die am meisten gesehene Fernsehsendung des gesamten Jahres.

Mit der Ausschreibung werden laut FIFA Medienunternehmen ausgewählt, die die Ansprüche einer hochwertigen und umfassenden Berichterstattung am besten erfüllen und „durch finanzielle Mittel zur schnelleren Entwicklung und Förderung des Frauenfußballs beitragen“.

Der Weltverband investierte nach eigenen Angaben in den vier Jahren seit der bisher letzten WM in Frankreich insgesamt eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung des Frauenfußballs. (dpa,mn)