Folarin Balogun darf nun doch im Achtelfinale spielen. Gegen Bosnien sah er im Sechzehntelfinale für einen heftigen (aber unabsichtlichen) Tritt die Rote Karte. Die hob die Fifa aber jetzt aus.
Trotz heftigem Rot-TrittFifa hebt Sperre von US-Stürmer auf – wegen Trump-Anruf?

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Für diesen (unabsichtlichen) Tritt von Folarin Balogun gegen Bosniens Tarik Muharemovic sah der Stürmer der USA die Rote Karte.
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Überraschende Kehrtwende der Fifa: Mittelstürmer Folarin Balogun steht der Fußball-Nationalmannschaft der USA im Achtelfinale am Montag gegen Belgien offenbar doch zur Verfügung.
Der 25-Jährige hatte im Sechzehntelfinale glatt Rot gesehen, wie das Portal „The Athletic“ berichtet, wird die ursprüngliche Sperre von einem Spiel aber zur Bewährung ausgesetzt.
Fifa hebt Rot-Sperre von Balogun auf
Balogun war gegen Bosnien-Herzegowina vom Platz gestellt worden (64.), nachdem er Tarik Muharemovic unbeabsichtigt und unglücklich auf das Sprunggelenk gestiegen war.
Danach erhielt er eine Sperre von einem Spiel. Gemäß Artikel 27 des Disziplinarkatalogs der Fifa kann eine Strafe allerdings zur Bewährung ausgesetzt werden.
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Wie Journalist Ben Jacobs (u.a. „The Athletic“) berichtet, soll sich sogar das Weiße Haus um US-Präsident Donald Trump (80) bei der Fifa und Präsident Gianni Infantino (56) persönlich gemeldet und darum gebeten haben, sich die Rote Karte gegen Balogun noch einmal anzusehen. Trump und Infantino gelten als gut befreundet.
Jacobs weiter: „Die Fifa wurde um eine Stellungnahme gebeten und verwies auf die Ergebnisse ihres unabhängigen Ausschusses. Quellen innerhalb der Fifa betonen, dass der Einfluss des Weißen Hauses aufgrund der in Artikel 27 festgelegten Befugnisse und der Unabhängigkeit des Disziplinarausschusses keinen Einfluss auf die Entscheidung haben könne.“
Von einer derartigen Bewährung profitierte nicht zuletzt Cristiano Ronaldo. Er war im November bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Irland nach einem Ellbogenschlag gegen Dara O'Shea vom Platz gestellt worden.
Ronaldo wurde von der Fifa zunächst für drei Spiele gesperrt, verpasste aber nur das anschließende Qualifikations-Duell gegen Armenien. Die weiteren Spiele wurden für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. (sid)


