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Achterbahnfahrt der GefühleFortuna-Profi sorgt in der Nations League für Furore

Jordi Paulina jubelt ohne Trikot.

Copyright: IMAGO/PMEimages

Bei der Nationalmannschaft konnte Jordi Paulina zwei Tore erzielen.

Düsseldorf-Stürmer Jordi Paulina hat beim letzten Länderspiel mit Curacao erneut getroffen. Den Schwung will der Angreifer jetzt mit zur Fortuna nehmen.

Diese Länderspielpause wird Fortuna-Stürmer Jordi Paulina (22) wohl nicht so schnell vergessen. Seine gut zwei Wochen bei der Nationalmannschaft von Curaçao waren für ihn persönlich eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle.

Erst wurde Paulina zum umjubelten Matchwinner, dann musste er gesperrt zuschauen – und bei seiner Rückkehr schlug er erneut zu. Beim 1:1 in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen Trinidad und Tobago stand der Fortuna-Angreifer wieder in der Startelf und erzielte in der zweiten Halbzeit den Ausgleich.

Paulina überzeugt bei der Nationalmannschaft

Für Paulina war es bereits sein zweiter Treffer in dieser Länderspielpause. Dabei hatte seine Reise zunächst ganz anders ausgesehen: Beim 4:3-Auftaktsieg gegen Costa Rica saß der Torjäger erst nur auf der Bank. Den Einfluss, den er dann aber nach seiner Einwechslung auf das Spiel hatte, ließ nicht nur Trainer Dick Advocaat (79) jubeln.

In einem fulminanten Spiel machte er zwei Vorlagen und erzielte den goldenen Treffer kurz vor Schluss. Mit dieser Leistung hatte er sich selbstverständlich einen Stammplatz für das zweite Spiel gegen Nicaragua verdient. An den ersten Auftritt konnte er beim 6:1-Sieg seiner Mannschaft aber nicht anknüpfen.

Seine auffälligste Aktion war eine Schwalbe in der 32. Minute, für die Paulina Gelb sah. Es war eine Karte mit Folgen. Nach seinem Siegtor in der ersten Partie gegen Costa Rica hatte der Stürmer sein Trikot ausgezogen und wurde verwarnt. Die zweite unnötige Karte sorgte damit für eine Sperre im dritten Spiel in der amerikanischen Nations League gegen Trinidad und Tobago.

Beim 1:0-Sieg seiner Mannschaft musste der Fortuna-Profi von der Tribüne aus zusehen. Nur drei Tage später beim Rückspiel in der Hauptstadt stand er dann aber wieder in der Startelf und zahlte das Vertrauen von Coach Advocaat mit einem Tor in der 61. Minute zurück. Einen verunglückten Schussversuch des Sturm-Kollegen Juninho Bacuna grätschte Paulina im Stile eines waschechten Mittelstürmers ins Tor.

Mit vier Scorern im Gepäck geht es für ihn nun zurück nach Düsseldorf. Nach zwei Toren und zwei Vorlagen dürfte er hauptsächlich eins mitnehmen: jede Menge Selbstvertrauen.

Der Curaçao-Knipser wartet noch immer auf seinen ersten Treffer im Trikot der Rot-Weißen. Nachdem er zuletzt wegen Oberschenkelproblemen zum Zuschauen verdammt war, will Paulina seine neue Chance nutzen. Im Idealfall schon am Sonntag mit einem Tor gegen Verl – solange er danach daran denkt, dass sein Trikot dieses Mal besser am Körper bleibt.