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Weltmeister von 1990 spricht über KrankheitThomas Häßler: „Ich bin nicht todkrank“

Der ehemalige deutsche Fußballprofi Thomas Häßler spielt gegen den ehemaligen mexikanischen Fußballprofi Ramon Ramirez während eines Legendenspiels in Mexiko-Stadt (Mexiko).

Copyright: picture alliance / Rebecca Blackwell/AP/dpa

Thomas Häßler am 9. Juli 2017 im Einsatz in einem Legendenspiel gegen Mexiko.

Thomas Häßler hat ein Update über seinen Gesundheitszustand gegeben. Der Fußball-Weltmeister von 1990 musste zuletzt seinen Trainerjob wegen Gedächtnisverlusts in der 6. Liga ruhen lassen.

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Thomas Häßler ist nach gesundheitlichen Problemen auf dem Weg der Besserung. Das sagte der frühere Kölner Profi in einem Interview.

Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, sagte der 56-Jährige der „Bild“ (Donnerstag). „Ich bin nicht todkrank, aber die Ursachen sind leider noch ungeklärt“, sagte der frühere Nationalspieler.

Thomas Häßler: Immer wieder fällt das Wort Burnout

Häßler kann nach einem Gedächtnisverlust und einem Tinnitus derzeit seinen Job als Trainer des Berliner Sechstligisten BFC Preussen nicht ausüben.

Der gebürtige Berliner mit dem Spitznamen „Icke“ hat sich intensiven medizinischen Untersuchungen unterzogen. „Ich bin gespannt, was die Auswertungen nächste Woche ergeben. Ich wurde in fast allen Abteilungen eines Ärzte-Hauses in Charlottenburg auf den Kopf gestellt“, sagte Häßler. Er habe mit vielen Leuten gesprochen und dabei sei wegen ähnlicher Symptome auch das Wort Burnout gefallen.

Viele seiner Weltmeister-Kollegen von 1990 wie Rudi Völler, Pierre Littbarski, Andreas Brehme oder Thomas Berthold hätten ihn angerufen und ihm Genesung gewünscht. Die Anteilnahme sei überwältigend und gebe ihm viel Kraft, sagte Häßler. „Ich bin ein Kämpfer. Ich will das hinkriegen und so schnell wie möglich an die Seitenlinie zurückkehren“, betonte er.

Der 56-Jährige hatte am zweiten Spieltag eine Ansprache vor der Partie bei Hilalspor wegen gesundheitlicher Beschwerden abbrechen müssen. „Meine Gedanken waren ganz plötzlich weg. Ich wusste nicht mehr, was ich der Mannschaft zuvor sagen wollte“, berichtete Häßler.

Gegenüber EXPRESS.de hatte er am Dienstag, 30. August, zumindest schon ein wenig Entwarnung gegeben: „Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich werde hoffentlich so schnell wie möglich wieder an der Seitenlinie stehen.“

Der Klub hatte auf die Erkrankung des Weltmeisters von 1990 reagiert und Daniel Volbert bis auf Weiteres als Ersatztrainer geholt. „Wir entlassen ihn nicht. Thomas wird immer ein Preusse bleiben und ich hoffe, er kommt bald zu uns zurück“, hatte Preussens Sportlicher Leiter Pierre Seiffert erklärt. (dpa)

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