Das DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern muss nach der regulären Spielzeit unterbrochen werden.
Nach RudelbilungPokal-Duell eskaliert – Mannschaften flüchten in die Kabine

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Teilweise berittene Polizei auf dem Spielfeld.
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Unschöne Szenen im DFB-Pokal: Beim Derby zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern gibt es nach 90 Minuten keinen Sieger (0:0). Doch vor der Verlängerung müssen die Mannschaften erst einmal in die Kabine.
Der Grund: Nach einer Rudelbildung am Ende der regulären Spielzeit kocht die Stimmung auch auf den Rängen hoch. Es fliegen Bengalos auf das Spielfeld. Hunderte Polizisten, einige von ihnen auf Pferden, kommen auf den Platz und postieren sich vor den beiden Fanblöcken.
Mannheim gegen Lautern: Abbruch droht ganz konkret
Nach und nach verlassen die Polizisten wieder den Rasen, doch auch 20 Minuten nach der Eskalation steht ein Teil von ihnen noch vor den Fanblöcken. Schließlich ziehen auch sie sich zurück.
Sky-Moderator Patrick Wasserziehr berichtet aus dem Stadion: „Es soll versucht werden, das Spiel wieder aufzunehmen, aber bei der kleinsten Kleinigkeit wird abgebrochen.“
Ordner sind zunächst damit beschäftigt, die Reste einer umgerissenen und zerstörten Werbebande zu beseitigen. Währenddessen kommen die Spieler zurück in den Innenraum. Nach einer kurzen Aufwärmphase geht es nach einer fast halbstündigen Unterbrechung schließlich weiter.
Bereits zu Beginn des Spiels hatte es eine Unterbrechung gegeben, weil von den Rängen Pyrotechnik auf den Platz geflogen war. Schiedsrichter Robert Schröder pfiff das Duell nach wenigen Minuten wieder an, nachdem sich der Rauch im Carl-Benz-Stadion verzogen hatte. (are)

