An einem freien Tag bekam Eintracht-Profi Ansgar Knauff plötzlich starke Bauchschmerzen – und sie wurden immer schlimmer. Eine Not-Operation war die Folge, wie der Bundesliga-Profi heute berichtet.
Notfall-OPBundesliga-Profi berichtet von „Schock aus dem Nichts“

Copyright: dpa
Berichtete von einem dramatischen Vorfall im Februar: Eintracht-Profi Ansgar Knauff.

Aktualisiert:
Es war kein Muskelfaserriss, kein Knochenbruch, und hatte mit Fußball dem Anschein nach auch nichts zu tun …
Jetzt hat Frankfurts Fußballprofi Ansgar Knauff erstmals öffentlich über seine Bauch-Operation gesprochen, welcher er sich im Februar unterziehen musste.
Ansgar Knauff über dramatischen Vorfall: „Wir mussten den Rettungsdienst rufen“
Die Schilderungen des Flügelspielers klingen dramatisch: „Es war natürlich im ersten Moment erst mal ein Schock“, sagt der 24-Jährige im Eintracht-Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“.
„Es kam echt aus dem Nichts. Es war auch ein Schock für meine Familie und alle drumherum. Danach war es keine einfache Zeit, weil ich nicht wusste, wie lange es dauert, bis ich wieder fit bin.“
Doch was war eigentlich passiert? Am Tag nach einem Pflichtspiel sei noch alles gut gewesen, berichtet der Bundesliga-Profi. Wie seine Mannschaftskollegen hatte der 24-Jährige frei und fühlte sich am Vormittag noch gut.
Doch gegen Mittag kamen die Schmerzen – sie wurden immer schlimmer und schnell unerträglich. „Das ist schon sehr extrem geworden, sodass wir den Rettungsdienst rufen mussten.“
Im Krankenhaus wurde schnell reagiert und Knauff sofort untersucht. Die Diagnose war dann eindeutig, eine Operation notwendig. In seinem Darm hatte sich etwas verdreht, sodass die Blutzufuhr nicht mehr richtig funktionierte, berichtet der Fußballer: „Hätte es länger bis zu einer Operation gedauert, wäre es kompliziert geworden. Am Ende habe ich Glück gehabt.“
Auch Eintracht-Trainer Albert Riera hatte zum Zeitpunkt der OP auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass Knauff bei sich zu Hause auf der Couch einen plötzlichen Schmerz gespürt habe.
Trotz der Dramatik verlief der Eingriff glücklicherweise glimpflich: „Sie konnten das zum Glück mit einer relativ leichten OP wieder alles lösen, alles in Ordnung bringen. Dadurch musste jetzt nichts entfernt werden, kein großer Schnitt gemacht werden“, erzählt Knauff von der großen Erleichterung.
Das habe ihm geholfen, auch schnell wieder fit zu werden. Nach mehrwöchiger Reha merke er von den Narben inzwischen kaum noch etwas, was sowohl dem Krankenhauspersonal als auch dem Verein zu verdanken sei: „Ich wurde super betreut. Und war auch in der Reha-Abteilung super aufgehoben.“

