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Nach Trainer-AusÜberraschende Wende bei Nationalteam von FC-Profi

Eigentlich hatte Carlos Queiroz nach dem WM-Aus auch sein Aus als Trainer der Nationalmannschaft von Ghana erklärt. Nun hat er seine Meinung geändert.

Carlos Queiroz hat es sich noch mal anders überlegt. Nachdem er sein Ende als Fußball-Nationaltrainer Ghanas nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Kolumbien erklärt hatte, verkündete der Verband nun die Rückkehr des 73 Jahre alten Portugiesen.

„Der ghanaische Fußballverband freut sich bekannt zu geben, dass er mit Carlos Queiroz eine Einigung über dessen Ernennung zum Cheftrainer der 'Black Stars' für die nächste Phase (....) erzielt hat“, hieß es in einer Mitteilung.

Mensah bekommt Nationalcoach zurück

Über die Laufzeit des neuen Vertrages machte der Verband keine Angaben. Der nächste Afrika-Cup steht in knapp einem Jahr an.

Damit bleibt Queiroz auch der Nationaltrainer eines Spielers des 1. FC Köln: Gideon Mensah hatte unter dem Portugiesen bei der WM in Nordamerika in diesem Jahr alle vier Spiele absolviert. Nach dem Turnier wechselte der Linksverteidiger zum FC.

Queiroz hatte den Posten erst im April nach einer Testspiel-Niederlage in Deutschland von Otto Addo übernommen. Das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko war seine fünfte WM als Coach in Serie.

Er hatte bei seinem vermeintlichen Abschied den Verband kritisiert und gesagt: „Die Zukunft der Black Stars wird nicht allein auf dem Platz gebaut, der Erfolg der Black Stars muss außerhalb des Platzes beginnen, indem man die bestmöglichen Bedingungen schafft, um das außergewöhnliche Fußball-Talent Ghanas vorzubereiten, zu schützen und zu entwickeln.“ (dpa/red)

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