Nach früher Auswechslung PSG-Manager Leonardo motzt wegen Messi

PSG-Star Lionel Messi ist nach dem Führungstreffer von Lille-Stürmer Jonathan David sichtlich enttäuscht.

PSG-Star Lionel Messi nach dem Führungstreffer von Lille-Stürmer Jonathan David am 29. Oktober 2021

Für Lionel Messi läuft es bei Paris Saint-Germain noch nicht ganz rund. Im letzten Ligaspiel wurde der Superstar sogar bereits nach 46 Minuten ausgewechselt. Grund genug für PSG-Boss Leonardo, seinen Unmut zu äußern.

Paris. In der eigentlich schwachen französischen Ligue 1 kommt PSG-Neuzugang Lionel Messi (34) überhaupt noch nicht zurecht. Der argentinische Weltfußballer konnte in fünf Pflichtspielen noch keinen Scorerpunkt sammeln. Nur in der Champions League zeigte der Stürmer bisher seinen Wert mit drei Treffern in drei Spielen. 

Am Freitag (29. Oktober 2021) schwächelte Messi gegen den amtierenden Meister, den LOSC Lille, sogar so sehr, dass Trainer Mauricio Pochettino (49) sich kurzerhand dazu entschied, seinen Superstar bereits nach 46 Minuten vom Feld zu nehmen. Paris-Manager Leonardo (52) glaubt zu wissen, woran es beim Argentinier aktuell hapert.

Zu viel Zeit bei der Nationalmannschaft schuld an Messis schwacher Leistung?

Wie die „Marca“ berichtet, habe der brasilianische Sportfunktionär nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft in der Mixed Zone folgendes über Messis Leistung erklärt: „Es ist schwer zu erklären, er hat in den letzten Monaten mehr Zeit mit der argentinischen Nationalmannschaft als mit uns verbracht.“ 

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Nicht nur die Zeit sei ein Problem. Viel mehr die Konsequenzen der hohen Belastung. Messi, so Leonardo, „reist zur Nationalmannschaft, kommt zurück und im Moment hat er diese muskulären Probleme, von denen jeder weiß.“

Dieses Problem gebe es natürlich grundsätzlich auch bei anderen Paris-Stars. „Es ist dasselbe mit Neymar, aber gegen Lille hat er ein tolles Spiel gemacht. Sie haben alles gegeben, und das Gleiche gilt für Di Maria. Sie waren entscheidend für diesen Sieg“, erklärte der PSG-Boss.

Außerdem holte Leonardo auch gegen die Medien aus, die in seinen Augen aktuell in ihrer Kritik einen Schritt zu weit gehen. „Man kann sagen, dass wir nicht gut sind, aber es fängt an, dass man zu weit geht. Es wird gesagt, dass der Trainer keine Ahnung von Fußball hat und dass die großartigen Spieler, die wir haben, beschissen sind. Über Messi, Mbappé, Neymar, Verratti, den Trainer und Marquinhos kann man so nicht reden.“ (job)

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