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Kostete einst 70 Millionen EuroEngland-Star kassiert Mega-Sperre

Der ehemalige Chelsea-Coach Enzo Maresca unterhält sich auf dem Platz mit Mykhaylo Mudryk (r.).

Copyright: IMAGO / Jan Huebner

Der ehemalige Chelsea-Coach Enzo Maresca mit Mykhaylo Mudryk (r.). 

Ein Doping-Fall sorgt in der Premier League für ein Beben. Chelsea-Profi Mykhailo Mudryk erhielt vom englischen Verband FA eine vierjährige Sperre. 

Dieses Urteil kommt einem sportlichen Knockout gleich! Mykhailo Mudryk (25), der Außenstürmer des FC Chelsea, erhielt vom englischen Verband FA eine vierjährige Sperre aufgrund eines Dopingverstoßes. Das könnte für den Nationalspieler der Ukraine das vorzeitige Karriereende sein.

Mudryk stand seit anderthalb Jahren nicht mehr für den Londoner Klub auf dem Platz. Seine vorläufige Suspendierung erfolgte bereits im Dezember 2024. Ihm wird vorgeworfen, eine unerlaubte Substanz besessen und/oder genutzt zu haben.

FC Chelsea: Mykhailo Mudryk für vier Jahre gesperrt

Ein Dopingtest lieferte ein auffälliges Ergebnis, welches durch die zweite Probe untermauert wurde. Die formelle Anklageerhebung kam im Juni 2025, worauf jetzt das finale Urteil der FA folgte. Das berichtet „sportbild.de“.

Mudryk selbst gibt sich aber kämpferisch und pocht auf seine Unschuld. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) legte der Angreifer Einspruch ein. Er verfolgt ein klares Ziel: die Aufhebung des Urteils und sein Comeback auf dem Spielfeld.

Um sich fit zu halten, trainiert Mudryk seit der Verhängung der Sperre individuell. Hierfür mietete er die Anlage des Amateurvereins Uxbridge FC. Seinen letzten Einsatz für die „Blues“ hatte er im November 2024 im Duell der Conference League mit Heidenheim.

Eine offizielle Trikotnummer besitzt er beim FC Chelsea inzwischen auch nicht mehr. Der Verein denkt laut Berichten der französischen Publikation „L’Equipe“ sogar über eine frühzeitige Beendigung seines bis 2031 laufenden Kontrakts nach.

Dabei hatte Chelsea erst zu Beginn des Jahres 2023 circa 70 Millionen Euro an Schachtar Donezk überwiesen. Diese Summe hätte sich durch Bonuszahlungen auf maximal 100 Millionen Euro steigern können. Die Bilanz nach 73 Einsätzen: magere 10 Treffer und 11 Assists. So entwickelte sich der erhoffte Top-Einkauf zu einem riesigen Missverständnis.

Wie es mit Mudryks Zukunft weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen klären. Zunächst muss der CAS einen Termin für die Verhandlung ansetzen. Danach steht fest, ob der ukrainische Profi noch auf eine Rückkehr hoffen darf. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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