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„Da tränen einem die Augen“Knallhart-Analyse zum DFB-Team: Klopp nennt Namen!

Jürgen Klopp als TV-Experte bei MagentaTV.

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Jürgen Klopp beim Deutschland-Spiel gegen Paraguay am 29. Juni 2026 als Experte für MagentaTV.

Diese erste Halbzeit war durch nichts schönzureden. Tat Experte Jürgen Klopp dann auch nicht – im Gegenteil.

Im Angriff harmlos, in der Abwehr schläfrig: Das war gar nichts! Deutschland enttäuschte in der ersten Halbzeit gegen Paraguay auf ganzer Linie. Jürgen Klopp wurde in seiner Analyse deutlich!

Nach 45 Minuten in Foxborough drohte der DFB-Elf das Aus – auch weil beim Führungstor durch Paraguay die komplette Defensive pennte. Nach einem geklärten Eckball war der Ball schnell wieder bei Paraguay gelandet. Die Südamerikaner durften in Ruhe flanken, im Strafraum stand Torschütze Enciso komplett frei.

Klopp stellt klar: „Sané ist nicht das Problem“

Bei MagentaTV schimpfte Experte Kloppo: „Da tränen einem die Augen. Da ist natürlich im Aufrücken keine klare Ordnung, das kann passieren“, so die Trainer-Legende über das Gegentor. „Dann musst du aber jetzt wirklich die Leute im Strafraum im Blick haben. Enciso ist komplett frei.“

Unter anderem ärgerte sich Klopp über die Flanke, bei der Nathaniel Brown und Aleksandar Pavlovic viel zu halbherzig zur Sache gingen.„Jetzt haben wir außen eine 2‑gegen‑2-Situation, die am Ende gar nichts ist. Das ist einfach schlecht verteidigt!“

Tabea Kemme kritisierte das Wegdrehen von Pavlovic: „Das ist ein absolutes No-Go.“ Kloppt fasste es knallhart zusammen: „Tore fallen meistens nach Fehlern und hier wurden ungefähr acht gemacht. Es kann mal ein Ball in den Strafraum fliegen, sollte natürlich nicht passieren. Aber da nimmt keiner den Laufweg auf. Das ist wirklich verrückt.“

Doch damit nicht genug. „Aber das ist nur das Gegentor, das ist ein Zwischenergebnis“, so Klopp: „Und jetzt würde ich gern das Loben anfangen und sagen, aber alles andere ist top. Ist es leider nicht.“

Auch in Sachen Offensive redete er sich in Rage. „Wir sind zu statisch auf der rechten Seite, haben keine Anschlussbewegung“, sagte Klopp, der sich ein paar Spieler rauspickte. Den viel gescholtenen Leroy Sané aber nicht. „Leroy ist nicht das Problem! Leroy kriegt den Ball in den Fuß und keine Anschlussaktion! Kimmich hinterläuft nicht, Nmecha unterläuft nicht.“ Auf der anderen Seite habe das mit Brown und Florian Wirtz besser geklappt.

Doch Klopp nahm sich auch Deniz Undav vor, der erstmals bei der WM von Anfang ran durfte. „Undav nicht im Spiel, Nmecha nicht im Spiel. Das ist das Problem. Total statisch.“

Auch Pavlovic bekam nochmal sein Fett weg: „Bei Pavlovic fehlt nur noch, dass er ruft, wohin er spielt, weil er spielt nach rechts raus oder nach links raus. Und Paraguay schiebt einfach dahin. Bis Leroy den Ball hat, stehen drei Leute vor ihm.“

Über den bisherigen Super-Joker der WM sagte Klopp: „Wir müssen die Dinge ansprechen, wie sie sind. Also Deniz Undav darf sich gerne auch ein bisschen mehr um den Ball bemühen. Ja, er bekommt keine Anspiele, aber wenn er mal in der Nähe ist, dann mal den Körper reinstellen, Ball fordern. Das ist auch Körpersprache. Wenn ich dich angucke und du zeigst mir nicht mit deinen Augen, dass du einen Ball willst, dann kriegst du ihn auch nicht. Fertig.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann sah es wohl ganz ähnlich. Der schwache Nmecha wurde schon zur Pause durch Leon Goretzka ersetzt. Nach gut 60 Minuten nahm er auch Undav runter und brachte Jamal Musiala. Zu diesem Zeitpunkt stand es nach dem Ausgleichtreffer von Kai Havertz immerhin schon 1:1.

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