„Willkommen, Kai“ Nach Bosz-Gag bei Pressekonferenz: Holland-Klub stellt Havertz vor

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Kai Havertz im Spiel gegen Inter Mailand. Noch ist offen, ob es seine Abschiedsvorstellung bei Bayer Leverkusen war.

Almelo/Leverkusen – Wohin zieht es Mega-Talent Kai Havertz (21) nach dem Aus in der Europa League? Die Frage drängte sich bereits am Montag nach Bayer Leverkusens 1:2-Niederlage im Viertelfinale in Düsseldorf gegen Inter Mailand auf.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel wurde Trainer Peter Bosz (56) einmal mehr nach der Zukunft seines Schützlings gefragt und hatte seinen Humor trotz des bitteren Ausscheidens offenbar nicht verloren.

Peter Bosz verkündet scherzhaft Wechsel von Kai Havertz zu Heracles Almelo

Ein Reporter wollte wissen, ob Havertz am Montag sein letztes Spiel für Leverkusen absolviert habe. Boszs Konter: „Ja, ich kann euch mitteilen, dass Kai Havertz nächstes Jahr bei Heracles Almelo spielt.“

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Nachdem zuletzt wochenlang der FC Chelsea als großer Favorit auf den Transfer über rund 100 Millionen Euro galt, nun also der bescheidene Klub aus der holländischen Eredivisie? Dass Bosz die Frage damit geschickt abgebügelt hatte, blieb auch in Almelo nicht verborgen.

Am Dienstagmorgen veröffentlichte der Tabellen-Achte der abgelaufenen Saison in den sozialen Netzwerken eine Fotomontage von Havertz im schwarz-weißen Trikot und hieß den „Neuzugang“ herzlich willkommen.

„Wechsel“ von Kai Havertz zu Heracles Almelo schnell als Scherz enttarnt

Weil alleine Havertz‘ Marktwert den Wert des gesamten Kaders deutlich übertrifft, wurde der Scherz auch ohne entsprechenden Hinweis schnell als solcher enttarnt. Dabei wäre der Nationalspieler beim Eredivisie-Klub durchaus in guten Händen. Der deutsche Trainer Frank Wormuth (59) geht in seine dritte Saison in Almelo und etablierte den Verein mit offensivem Fußball in der oberen Tabellenhälfte.

Bosz selbst war bei Heracles bereits zweimal selbst als Trainer angestellt. Von 2004 bis 2006 und von 2010 bis 2013 betreute er die Mannschaft in über 150 Spielen, ehe er über Vitesse Arnheim, Macccabi Tel Aviv und Ajax Amsterdam den Weg in die Bundesliga fand. (bc, msw)

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