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„All das, was da passiert ist“Klopp spricht über schwierige „Kölner Geschichte“

Jürgen Klopp berichtete im ZDF-Interview vor dem Deutschland-Spiel gegen Serbien von einem intensiven Austausch am Vortag der Partie.

Zwei Debütanten schickte Jürgen Klopp (59) beim Deutschland-Spiel gegen Serbien in der Nations League am Donnerstag (1. Oktober 2026) auf den Rasen, Said El Mala (20) gehörte allerdings nicht zur Startformation der DFB-Auswahl.

Viele Fans des 1. FC Köln hatten auf ihren Liebling in der ersten Elf gehofft, mussten sich beim erhofften Debüt des Linksaußen aber erst noch gedulden. Zu den beiden Neuen gehörte neben Derry Scherhant (23), der auf links das Duell gegen El Mala gewann, in Jonas Urbig (23) immerhin ein Kölner Eigengewächs.

Jürgen Klopp: „Jetzt wissen wir alles übereinander!

Der Euskirchener war 2012 im Alter von nur acht Jahren ans Geißbockheim gewechselt und hatte dort den Sprung zum Profi geschafft, ehe es im Januar 2025 für 7 Millionen Euro Ablöse zum FC Bayern ging. Das Talent des Torhüters war schon früh erkennbar, wie auch Klopp im ZDF-Interview vor dem Serbien-Spiel verriet.

Er berichtete, dass er durch die gemeinsame Pressekonferenz am Vortag viel Zeit bei der An- und Abfahrt mit Urbig verbracht hatte und verkündete lachend: „Jetzt wissen wir alles übereinander!“

Auf Nachfrage von Moderator Jochen Breyer (43) berichtete Klopp über die Inhalte des Gesprächs: „Wo kommt er her, wer ist der Junge? Den Torwart habe ich gesehen, aber was für ein Kerl steckt dahinter? Ich wusste, dass er in Fürth war, aber ich wusste nicht so richtig, warum.“

Bei seiner damaligen Leih-Station in der Saison 2023/2024 hatte Urbig mit Greuther Fürth gegen Klopps FC Liverpool gespielt. Dessen Torwarttrainer schwärmte schon beim Vorbereitungsspiel im Sommer 2023 vom jungen gegnerischen Keeper.

Der FC hatte Urbig in jener Spielzeit ins Frankenland ausgeliehen, in der folgenden Saison sollte Urbig nach dem Kölner Abstieg dann bei der Mission Wiederaufstieg als Nummer eins reifen. Doch nach einer Gegentor-Flut wurde der junge Keeper wieder vom vorigen Platzhirsch Marvin Schwäbe (31) verdrängt.

Und so berichtete Urbig laut Klopp auch über die „Kölner Geschichte“. Zur Sprache kam laut dem Bundestrainer dabei „all das, was da passiert ist. Es ist ja nicht alles rund gelaufen bis hierhin.“ Dass er derart schnell als Nummer eins in Köln abgesetzt wurde, nagte verständlicherweise am ehrgeizigen Keeper.

Schon in der Winterpause der Saison 2024/2025 trennten sich die Wege angesichts der komplizierten Konstellation. Der FC Bayern schnappte zu und baut Urbig nun behutsam als Nachfolger von Torwart-Legende Manuel Neuer (40) auf.

Nach 34 Pflichtspielen für den Rekordmeister folgte am Donnerstag ausgerechnet in der Allianz-Arena nun Urbigs erstes A-Länderspiel für Deutschland. Für die langfristige Zukunft ist er der heißeste Kandidat auf den Posten als Stammkraft im DFB-Tor.