Falsch positive Tests Neuer Corona-Ärger für FC Liverpool und Jürgen Klopp – Strafe droht

Jürgen Klopp gibt seinem Team lautstark Anweisungen.

Liverpools Trainer Jürgen Klopp beim FA-Cup-Spiel gegen Shrewsbury Town am 9. Januar 2022.

Dem FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp droht auf der Insel Corona-Ärger wegen falsch positiver Tests.

Am 6. Januar 2022 hätte eigentlich das Halbfinale des Carabao Cups (englischer Ligacup) zwischen dem FC Liverpool und Arsenal London stattfinden sollen. Doch die Partie wurde auf den 13. Januar verschoben. Der Grund: Bei den Reds gabe es zahlreiche positive Corona-Tests.

Doch die meisten davon waren falsch positiv. Und genau das sorgt jetzt für Ermittlungen und jede Menge Ärger, wie „The Athletics“ berichtet. Bei der Englischen Football League (EFL) wurde offenbar Druck gemacht, die ganze Sache genauer zu untersuchen. Liverpool hatte die Spielverlegung beantragt, weil mehrere Spieler und Trainer Jürgen Klopp (54) positiv waren.

Verwirrung um Test-Ergebnisse beim FC-Liverpool

Doch wenig später war klar, dass nur Trent Alexander-Arnold (23) tatsächlich positiv war, alle anderen Testergebnisse waren fehlerhaft. Jetzt soll die EFL klären, wann der FC Liverpool davon Kenntnis hatte. Und ob demnach nicht doch hätte gespielt werden können.

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„Wir hatten in der letzten Woche einen großen Corona-Ausbruch. Doch es zeigte sich jetzt, dass wir viele falsche positive Ergebnisse hatten“, hatte Jürgen Klopp am Samstag (8. Januar) gesagt. „Aber die Regeln sind so, wie sie sind. All diese Spieler, die falsch positiv sind, durften nicht spielen, obwohl sie kein Corona hatten. Das einzig wirklich positive Testergebnis kam von Trent Alexander-Arnold und alle anderen waren falsch positive Ergebnisse.“

Kein Grund für Spielverlegung? FC Liverpool droht in diesem Fall Strafe

Laut „The Athletic“ wollen nun die anderen Klubs Klarheit darüber haben, wann genau der FC Liverpool wusste, dass die Tests falsch waren. Bei einigen Konkurrenten, die auch im Saisonverlauf Spielverlegungen beantragt hatten, wurden diese nämlich abgeschmettert.

Im schlimmsten Fall muss Liverpool eine Strafe zahlen, wenn das Spiel ohne ernsthaften Grund verlegt wurde. Die EFL hatte dem Antrag auf eine Verlegung aber erstmal zugestimmt.

Die damalige Begründung: „Nach eingehender Prüfung der Umstände hat die Liga dem Antrag Liverpools stattgegeben, nachdem sie, wenn auch widerwillig, zu dem Schluss gekommen war, dass eine Verschiebung die einzige Option war, da der Klub das Risiko einer weiteren Ansteckung seiner Mannschaft und seines Personals verringern und die öffentliche Gesundheit schützen wollte, indem er nicht von Liverpool nach London reiste.“

Das Hinspiel findet nun am 13. Januar in Liverpool statt, das Halbfinal-Rückspiel soll am 20. Januar in London steigen. Dann hoffentlich mit entspannterer Corona-Lage. (ubo)

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