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Irans Fußballerinnen unter Tränen:„Große Sorgen um unsere Familien daheim“

Iran-Krieg - Irans Fußballerinnen schweigen bei Nationalhymne

Copyright: Dave Hunt/AAP/dpa

Irans Fußballerinnen haben Angst um ihre Familien.

Diese Szenen berühren zutiefst. Die Eskalation des Krieges in ihrer Heimat trifft Irans Nationalspielerin Sara Didar (21) mitten ins Herz. Völlig aufgelöst kämpft sie mit den Tränen, die Sorge um ihre Liebsten ist unerträglich.

Bei einer Medienrunde in Gold Coast vor der Vorrundenpartie des Asien Cups gegen Australien verlor die junge Sportlerin fast die Beherrschung. „Natürlich machen wir uns alle Sorgen und sind traurig über das, was im Iran und mit unseren Familien dort passiert ist“, gestand Didar mit bebender Stimme.

Sie klammert sich an einen Funken Hoffnung: „Ich hoffe wirklich, dass es für unser Land bald gute Nachrichten geben wird. Und ich hoffe, dass mein Land stark und lebendig bleiben wird.“ Bereits vor dem Auftaktspiel gegen Südkorea (0:3) setzte die Mannschaft ein deutliches Signal, als sie während der Nationalhymne stumm blieb.

Keine Verbindung in die Heimat

Teamchefin Marziyeh Jafari sprach ebenfalls die kritische Situation an, wie die dpa meldet. Die Beunruhigung ist greifbar. „Natürlich machen wir uns große Sorgen um die Gesundheit unserer Familien, unserer Angehörigen und aller anderen Menschen im Iran, zu denen wir derzeit keinerlei Kontakt haben“, so die Haupttrainerin.

Ungeachtet der seelischen Last möchte die Mannschaft den Fokus auf das Sportliche legen. „Wir sind hier, um professionell Fußball zu spielen, und wir werden unser Bestes geben, um uns auf unser nächstes Spiel zu konzentrieren“, bekräftigte Jafari.

Australischer Gegner zeigt große Geste

Zuspruch signalisiert der nächste Kontrahent. Der australische Coach Joe Montemurro forderte seine Spielerinnen und die Anhänger auf, dem iranischen Team mit Empathie zu begegnen. „Wir wollen ihnen das bestmögliche Turnier bieten, ihnen die Erfahrung ihres Lebens ermöglichen“, sagte Montemurro. „Für uns geht es darum, menschliches Mitgefühl und Respekt zu zeigen.“

Das iranische Team war schon deutlich vor dem Beginn der israelischen und US-amerikanischen Luftschläge am Samstag in Australien eingetroffen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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