Bobic spricht Machtwort Hertha BSC bittet ungeimpfte Profis künftig zur Kasse

Fredi Bobic, Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC, gibt nach dem Spiel ein Interview.

Fredi Bobic, hier am 25. September 2021 im Interview vor dem Bundesliga-Spiel von Hertha BSC bei RB Leipzig, bittet ungeimpfte Hertha-Profis künftig zur Kasse.

Hertha BSC will nicht weiter die vorgeschriebenen Corona-Tests für ungeimpfte Spieler zahlen. Fredi Bobic kündigte an, dass die Profis die mehrfach wöchentlich durchgeführten PCR-Tests selbst zahlen müssen.

Berlin. Hertha BSC will seine Profis künftig an den Corona-Kosten beteiligen – zumindest die Spieler im Kader, die sich bislang nicht gegen das Virus haben impfen lassen. Das bestätigte Sportvorstand Fredi Bobic (49) am Mittwoch (6. Oktober 2021).

Zuvor hatte Bobic der „Bild“ eine Impfquote von über 90 Prozent innerhalb des Kaders bestätigt. „Und das ohne irgendeine Art von Zwang, sondern durch Überzeugung“, sagte der aus Frankfurt verpflichtete Sport-Boss.

Hertha BSC: Profis werden mehrmals die Woche getestet

Diejenigen, die aber nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, müssen nun selbst für die erforderlichen Tests aufkommen. Und das summiert sich auf Dauer.

Zwei PCR-Tests in der Woche sieht das aktuell gültige Konzept der Deutschen Fußball Liga vor. Je nach Labor und Einsatzbereich schwanken die Preise für die Tests zwischen rund 45 und 90 Euro. Hertha, das vor allem in der vergangenen Saison schon durch Corona-Infektionen gebeutelt wurde und sogar in Quarantäne musste, testet seine Profis sogar sechsmal in der Woche.

Für ungeimpfte Profis würde das in Zukunft Kosten von mindestens 1000 Euro pro Monat bedeuten. Hertha BSC spart sich dagegen die Kosten für gleich mehrere Spieler, die sich den regelmäßigen Testungen weiter unterziehen müssen. Und bewegt womöglich doch noch einen der wenigen verbleibenden Ungeimpften zum Corona-Pieks. (bc/dpa)

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