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Jetzt also dochHappy End nach Tränen-Drama um Mutter von Kap-Verde-Held

Erst weinte er, weil seine Mama nicht zur WM durfte. Jetzt gibt es für Kap-Verde-Keeper Vozinha das Happy End.

Nach dem unglaublichen 0:0-Unentschieden gegen Spanien war der Torwart-Held von Kap Verde am Boden zerstört. Vozinha (40) vergoss nach dem Schlusspfiff bittere Tränen – nicht aus Freude über den Punktgewinn, sondern aus Trauer. Seine Mutter konnte diesen historischen Moment nicht im Stadion miterleben.

Zunächst hieß es, der Grund sei eine fehlende Kaution von 15.000 US-Dollar für das Visum in die USA. Eine Summe, die für viele Menschen auf Kap Verde unerschwinglich ist. Doch die Geschichte nahm eine unerwartete Wendung.

„Werde ihn in die Arme schließen“: Mama fliegt jetzt doch zur WM

Jetzt ist klar: Mama kommt! Gegenüber Reportern der BBC gab Ana Candida Evora in ihrem Heim auf der Insel São Vicente bekannt, dass ihre Reise nach Miami nun vollständig vorbereitet ist. „Ich bin sehr glücklich“, sagte sie. „So Gott will, werde ich meinen Sohn bei der Weltmeisterschaft spielen sehen.“

Die Vorfreude ist riesig. „Das geht alles so schnell, aber ich freue mich trotzdem sehr“, so die Mutter des WM-Helden. Ihr Plan für das Wiedersehen steht auch schon fest: „Ich fahre dorthin, um ihn zu unterstützen, ihm Kraft und Mut zu geben. Nach dem Spiel werde ich ihn in die Arme schließen.“ Gänsehaut-Moment!

Die rührende Geschichte hatte hohe Wellen geschlagen, sogar in der US-Politik. Hakeem Jeffries, der Anführer der demokratischen Minderheit im US-Repräsentantenhaus, schrieb auf der Plattform X: „Keine Mutter sollte die Chance verpassen, zu sehen, wie ihr Kind Geschichte schreibt.“ Er verkündete, dass die Visagebühren erlassen worden seien und Vozinhas Mutter rechtzeitig zum Spiel gegen Uruguay dabei sein werde.

Doch was war nun das eigentliche Problem? Das US-Außenministerium stellte klar, dass Verwandte von Spielern die hohe Kaution gar nicht bezahlen müssen. Der eigentliche Knackpunkt: Es lag offenbar gar kein Visums-Antrag von Vozinhas Mutter vor.

US-Politiker schaltet sich ein: „Keine Mutter sollte das verpassen“

Laut „CNN“ lag das Problem wohl woanders: Der Reisepass der Mutter war abgelaufen. Eine Bestätigung kam auch vom US-Außenministerium: Das Visa-Team in Praia, der Hauptstadt von Kap Verde, stehe nun in engem Kontakt mit ihr „und die erforderlichen Dienstleistungen erbringt“.

Pünktlich zum zweiten Gruppenspiel in der Nacht auf Montag (0 Uhr MESZ) gegen Uruguay kann Ana Candida Evora ihren Sohn von der Tribüne aus anfeuern. Ein Happy End, das nicht nur den Torwart-Helden zu Tränen rühren dürfte. (dpa/red)

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