Aufgrund eines abgesagten Flugs aus Köln musste beim Sport1-„Doppelpass“ umgeplant werden – ein Gast verpasste die Sendung sogar komplett.
Gast kurzfristig nicht dabeiKöln-Chaos wirbelt „Doppelpass“ durcheinander

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Die Talk-Runde im Sport1-„Doppelpass“ startete am Sonntag (29. März) zunächst ohne Almuth Schult.

Aktualisiert:
Großer Anreisestress vor dem „Doppelpass“ auf Sport1!
Wegen eines gestrichenen Flugs von Köln nach München hat es am Sonntagvormittag (29. März) kurzfristig Änderungen in der Besetzung der Sendung geben müssen.
Almuth Schult kommt zu spät und kritisiert Bundestrainer Nagelsmann
TV-Zuschauer, die in der sportlichen Talk-Runde mit Ex-Nationaltorhüterin Almuth Schult und Kicker-Reporter Matthias Dersch gerechnet hatten, wurden zunächst enttäuscht – beide saßen in Köln fest.
Schult konnte noch reagieren, stieg nach der Annulierung ihres eigentlich für 8.25 Uhr geplanten Flugs in einen Zug nach Düsseldorf um und flog von dort weiter nach München. Mit rund einer Stunde Verspätung nahm die 35-Jährige noch ihren Platz in der Runde ein.
Für Dersch gab es dagegen keine Lösung mehr, wie der Sender erklärte. Der Fußball-Reporter konnte nicht mehr umplanen und verpasste die Sendung komplett. Seinen Platz übernahm kurzfristig Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger.
Ihren verspäteten Auftritt nutzte Schult dann vor allem, um beim Thema Nationalmannschaft ihre Meinung zum umstrittenen Abwehrspieler Antonio Rüdiger beizusteuern.
Der 33-Jährige stand bei Julian Nagelsmann nach diversen Aktionen „auf Bewährung“, wurde aber erneut ins DFB-Team berufen – obwohl der Real-Madrid-Verteidiger zuletzt erneut mit einem überharten Zweikampf aufgefallen war.
Die frühere Nationaltorhüterin sah genau das kritisch und erinnerte noch einmal an das WM-Gruppenspiel gegen Japan im Winter 2022: Die Deutschen hätten das Spiel eigentlich im Griff gehabt, bis Rüdiger einen Streit vom Zaun gebrochen habe.
Ausgerechnet gegen die Japaner, die für ihren fairen und respektvollen Umgang bekannt sind. Schults These: Die Japaner hätten sich dadurch gekränkt gefühlt, noch mal gepusht und das Spiel noch gedreht.
Schult urteilte deshalb über Rüdiger und erntete dafür großen Applaus vom Publikum: „Dann brauchst du so einen Spieler einfach nicht. Egal, wie gut er ist – wenn er dafür verantwortlich ist, den Gegner so zu provozieren, ist das ein Problem.“
Ob Rüdigers Verhalten damals tatsächlich spielentscheidend war, lässt sich natürlich nicht belegen. Fakt ist aber: Deutschland verlor mit 1:2 und schied in der Vorrunde aus.


