Respektlos oder genial? Messi verblüfft mit irrem Elfer-Trick

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Messi und Suárez jubeln nach ihrem Elfer-Coup.

Barcelona – Geil? Genial? Oder unsportlich? Nach dem deutlichen 6:1 des FC Barcelona gegen Celta Vigo steht nicht Dreifach-Torschütze Luis Suárez im Fokus. Sondern Weltfußballer Lionel Messi.

Der Grund: Sein „verschossener“ Elfmeter.

Es geschah in der 82. Minute: Messi lief nach einem Foul am Elfmeterpunkt an, schoss den Ball aber gar nicht aufs Tor.

Der Weltfußballer tippte ihn nur leicht mit seinem linken Fuß an, die Vorlage nutzte der in den Strafraum geeilte Suárez. Der Stürmerstar aus Uruguay machte mit seinem Rechtsschuss auch seinen Hattrick bei dem Kantersieg im heimischen Stadion Camp Nou perfekt.

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Kein Ärger beim Gegner

Celta Vigos Coach ärgerte sich weniger über die Art und Weise, wie Messi und Suárez seine Profis mit dem Elfmeter düpierten. „Das war kein mangelnder Respekt“, meinte Eduardo Berizzo. Ihn machten die insgesamt sechs Gegentreffer sauer.

Das in der Stadt der Rivalen Real und Atlético beheimatete Radio Marca aus Madrid befand jedoch, dass der Trick respektlos gegenüber dem Gegner gewesen sei.

Mit ihrem Elfmetertrick  haben Messi und Suárez sogar einige Mitspieler überrascht.

„Ich habe sie persönlich nicht daran im Training arbeiten sehen“, meinte Andrés Iniesta, „aber ich bin überzeugt, dass es geplant war.“ Auch Jordi Alba räumte ein: „Ich wusste gar nichts von dem Elfmeter-Trick.“ Messi erfinde aber ständig irgendwas.

Neymar hat's gewusst

Im Gegensatz zu Iniesta und Alba kannte Angriffskollege Neymar die Finte vom Punkt. „Das wurde geprobt“, verriet der Brasilianer. Der Ball sei eigentlich für ihn vorgesehen gewesen. „Das Wichtigste ist aber, dass es geklappt hat“, betonte Neymar.

Die Katalanen sind seit 30 Spielen ungeschlagen, in der Tabelle der spanischen Meisterschaft liegt der FC Barcelona mit drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz vor Atlético Madrid. Erzrivale Real Madrid ist Dritter mit vier Punkten Rückstand. Die beiden Verfolger aus der Hauptstadt haben ein Spiel mehr absolviert als Spitzenreiter Barcelona.

(dpa)
 

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