Fortuna Düsseldorf ist am 25. Spieltag der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg zu Gast. Florian Kastenmeier wird der Mannschaft allerdings nicht helfen können und fällt aus.
Fortuna-GewissheitKastenmeier-Fragezeichen ist weg – Abwehr-Situatin entspannt sich

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Florian Kastenmeier wird Fortuna Düsseldorf in Nürnberg nicht zur Verfügung stehen.
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Die Fortuna trifft am Samstag (7. März) um 13 Uhr im wichtigen Auswärtsspiel im Max-Morlock-Stadion auf den 1. FC Nürnberg. Vor dem Duell gab es ein Rätselraten um Torhüter Florian Kastenmeier, der Verein hielt sich lange bedeckt.
Doch der Kapitän wird aufgrund seiner Augenverletzung nicht zwischen den Pfosten stehen. Für ihn kommt Ersatzmann Marcel Lotka ins Team. Eine bittere Nachricht für Trainer Markus Anfang und sein Team!
Fortuna-Gewissheit: Kastenmeier fällt aus
Auf Anraten der Ärzte muss der Torhüter in Nürnberg pausieren. Bei einem Schuss im Training unter der Woche hatte sich Kastenmeier eine Verletzung am Auge zugezogen.
Anschließend hatte die Schwellung das Sichtfeld des 28-Jährigen beeinträchtigt. So kommt Ersatzkeeper Marcel Lotka zu seinem Debüt für die Fortuna.
Dafür hat sich in der Abwehr die personelle Lage etwas entspannt. Nach seiner abgesessenen Sperre ist Jesper Daland zurück, doch Anfang ließ offen, ob der Norweger es in Nürnberg zurück in die Startaufstellung schafft: „Sima und Eli spielen das sehr ordentlich. Oberdorf spielt das auch sehr ordentlich. Mit Jesper, der jetzt wieder zurück ist, wird das ein großer Konkurrenzkampf. Das ist gut, das brauchen wir auch.“
Beim Gegner sieht der Coach vor allem drei Profis als potenzielle Gefahr: „Sie sind eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität und Zielspieler Grimaldi in der Offensive. Mit Justvan haben sie einen Spieler, der auch Mal mit einem Schuss aus der zweiten Reihe den Abschluss suchen kann. Mit Zoma haben sie einen Spieler mit gutem Tempo, der auch Eins-gegen-Eins-Situationen auflösen kann. Sie haben Spieler in ihren Reihen mit viel Potenzial.“
Dabei spielt der Klub besonders unberechenbar. Anfang weiß: „Miro lässt da sehr variabel spielen. Mal spielen zwei in der Offensive, mal drei. Diese Variabilität hat sich Miro mit der Mannschaft angeeignet. Auch wenn sie zuletzt nicht so viele Punkte geholt haben, die Spiele haben immer mehr hergegeben.“
Ähnlich wie die Fortuna hat, also auch Nürnberg Punkte liegenlassen. Trotz der Konkurrenz-Situation in der Tabelle schätzt der Düsseldorfer seinen ehemaligen Mitspieler sehr: „Ich freue mich, Miro wiederzusehen. Wir haben zusammen in Kaiserslautern gespielt und sind gut miteinander klargekommen. Bei all dem, was er in seiner Karriere erreicht hat, ist er trotzdem immer der bescheidene liebe Miro geblieben.“


