Ex-FC-Boss Rettig zittert vor dem Keller-Duell.
Rettig ist hin- und hergerissenDFB-Boss vor FC-Duell: Köln oder St. Pauli muss in Relegation

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Der DFB-Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig.
Ein Mann, zwei Vereine im Herzen. DFB-Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig (62) schaut mit großer Sorge auf das Saisonfinale. Seine Befürchtung: Einer seiner ehemaligen Klubs, der 1. FC Köln oder der FC St. Pauli, könnte in die Relegation abrutschen. Trotzdem bleibt er optimistisch: «Ich denke, dass am Ende beide Clubs Köln und St. Pauli die Klasse halten werden. Bei dem einen wird es vielleicht ein klein wenig länger dauern», erklärte Rettig, wie die dpa meldet, bei der Veranstaltung „Hamburgs Spitzen“.
Am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) steigt das direkte Aufeinandertreffen der beiden Krisen-Mannschaften. Der FC St. Pauli, aktuell auf Rang 16, empfängt den Tabellen-13. aus der Domstadt. Die enge Verbindung von Rettig zu beiden Klubs ist tief. Bevor er seine Tätigkeit beim DFB aufnahm, agierte der 62-Jährige von 2002 bis 2005 als Manager für den 1. FC Köln. Später, von 2015 bis 2019, hatte er die Position des kaufmännischen Geschäftsleiters beim FC St. Pauli inne.
„Ein bisschen hin- und hergerissen als Wahl-Kölner“
Seine Zuneigung für den Hamburger Kiez-Klub ist kein Geheimnis. «Dass ich mir meine Sympathie für die Braun-Weißen auch nach meinem Abgang bewahrt habe, ist glaube ich bekannt», so Rettig über St. Pauli. Doch vor dem wichtigen Duell am Freitag schlägt sein Herz auch für die Domstadt. Der Grund ist eine echte Überraschung und zeigt seine Zerrissenheit: «Ich bin, was den Freitag angeht, allerdings ein bisschen hin- und hergerissen als Wahl-Kölner.» (red)
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