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Corona-Chaos beim FC Bayern Kahn ärgert sich über „absolutes Novum“ und kritisiert DFL-Regeln

Oliver Kahn im TV-Interview mit DAZN.

Oliver Kahn (r.) am 7. Januar 2022 vor dem Spiel zwischen Bayern München und Borussia Mönchengladbach am Mikrofon von DAZN. Hinter ihm: TV-Experte Sandro Wagner.

Der FC Bayern München muss trotz zahlreicher Corona-Ausfälle das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach bestreiten. Vorstands-Boss Oliver Kahn hat dafür kein Verständnis.

Während beim großen Rest der Bundesliga die sportliche Vorbereitung auf die Rückrunde im Vordergrund stand, war beim FC Bayern München das Corona-Chaos das beherrschende Thema der vergangenen Tage.

Weil das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach zum Start ins neue Jahr am Freitag (7. Januar 2022, 20.30 Uhr/Sat.1 & DAZN) trotz zahlreicher Corona-Ausfälle nicht abgesagt wurde, holte Vorstandsboss Oliver Kahn (52) zur Kritik an der Spielordnung der DFL aus.

Oliver Kahn klagt über Corona-Chaos beim FC Bayern

Bei DAZN sagte Kahn: „Ich habe im Fußball schon so einiges erlebt, aber das ist für mich auch ein absolutes Novum, dass mittlerweile elf unserer Stammspieler nicht dabei sind.“ Er könne nur „anregen, wenn sich alles ein bisschen beruhigt hat, sich die Regularien noch einmal anzuschauen und zu überarbeiten“.

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Die Partie findet trotz der vielen Corona-Fälle beim FC Bayern statt, weil laut Spielordnung der DFL 16 einsatzbereite Spieler für den Anpfiff genügen.

Allerdings werden in diese Anzahl auch Verletzte eingerechnet, dazu zählt aktuell unter anderen Nationalspieler Leon Goretzka (26). Wörtlich schreibt die DFL: „Gesperrte Spieler oder Spieler mit ‚sporttypischen‘ Verletzungen gelten demnach als ‚zur Verfügung stehend‘ im Sinne der Statuten.“

Oliver Kahn: DFL-Regeln aus Zeiten vor Corona veraltet

Dazu äußerte Kahn: „Es gibt Regularien von der DFL, und diese Regularien, die nehmen wir an, die akzeptieren wir für den heutigen Tag. Ich glaube nur, dass die Regularien in einer Zeit gemacht worden sind, in der es Corona noch nicht gegeben hat.“

Für ihn sei es „nicht so richtig verständlich“, dass Spieler, „die teilweise auch langfristig verletzt sind, dass die als einsatzfähig gelten“, sagte Kahn. „Da sollte man sich Gedanken drüber machen.“ Die Mannschaft sei aber „nichtsdestotrotz“ vorbereitet. „Und wir sind natürlich auch heiß auf dieses Spiel“, sagte Kahn. (dpa/bc)

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