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Nach Süles positivem Corona-Test Erster Bayern-Profi darf aus der Zwangs-Quarantäne

Die Bayern-Profis Eric Maxim Choupo-Moting und Joshua Kimmich feiern gemeinsam ein Tor.

Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting feiern ein Tor für den FC Bayern gegen Hoffenheim am 23. Oktober 2021.

Nachdem fünf Bayern-Profis wegen eines positiven Corona-Tests in Quarantäne mussten, ist zumindest Eric Maxim Choupo-Moting inzwischen auf dem Weg zu seiner Nationalmannschaft.

München. Es war der Aufreger der vergangenen Woche. Nachdem beim doppelt geimpften Nationalspieler Niklas Süle (26) im Quartier der Nationalmannschaft in Wolfsburg ein Corona-Test positiv ausgefallen ist, mussten auch seine Münchner Kollegen Joshua Kimmich (26), Serge Gnabry (26), Jamal Musiala (18) und Eric Maxim Choupo-Moting (32) in Quarantäne. Alle gelten als Kontaktpersonen.

Geimpfte, die Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten, müssen nicht in die Isolation. Zumindest Kimmich hatte ja schon öffentlich erklärt, dass er bisher auf die Corona-Impfung verzichtet habe. Am Montag (15. November 2021) wollten die Münchner nun mit neuen PCR-Tests feststellen, ob die Spieler noch länger in Quarantäne bleiben müssen oder ob sie wieder ins Training einsteigen können.

Eine Freitestung ist sieben Tage nach Beginn der Quarantäne erlaubt, Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Betroffenen jeweils symptomfrei sind. Bei einem negativen Ergebnis können Kimmich und Co. die Quarantäne verlassen. Zumindest bei Choupo-Moting ist dies der Fall. Der Stürmer befindet sich bereits in Kamerun – die Nationalmannschaft trifft am Dienstag auf die Elfenbeinküste.

Damit wäre der Backup für Robert Lewandowski (33) auch in der Bundesliga-Partie gegen den FC Augsburg am Freitag (20.30 Uhr, DAZN) wieder einsatzbereit. Von den anderen Spielern ist noch nichts über ihre Testergebnisse bekannt.

FC Bayern: Oliver Kahn drängt auf Corona-Impfung bei den Spielern

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (34), der selbst erst am 5. November beim 2:1 im Spitzenspiel gegen Freiburg nach einer Corona-Infektion aus der Quarantäne zurückgekehrt war, dürfte seine Profis in dieser Woche noch einmal eindringlich auf die Vorteile einer Corona-Impfung hinweisen.

Auch Vorstandschef Oliver Kahn (52) hatte die Haltung des Klubs zuletzt noch einmal in aller Deutlichkeit unterstrichen. „Es ist unsere absolute Überzeugung, dass unsere Spieler geimpft sein müssen“, sagte der Bayern-Boss.

Er denke schon, „dass die Spieler sich jetzt sehr, sehr viele Gedanken machen“, meinte Kahn, „die Konsequenzen sind ja nicht unerheblich. Einmal die Konsequenzen für den Spieler selbst, der nicht geimpft ist, wenn er sich infiziert. Aber auch die Konsequenzen für den Verein, die er unter Umständen tragen muss.“ (msw)

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