Eskaliert es nun beim Meister? Bayern-Stars denken angeblich an juristische Schritte wegen Gehalts-Abzug

Joshua Kimmich im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg

Nationalspieler Joshua Kimmich, hier im Spiel gegen den SC Freiburg am 6. November 2021, fehlt dem FC Bayern München derzeit wegen einer neuerlichen Corona-Quarantäne. Einem Bericht zufolge erwägen die ungeimpften FCB-Profis nun, sich gegen eine angedrohte Gehalts-Streichung zu wehren.

Der Corona-Wirbel beim FC Bayern München geht weiter. Laut einem Bericht erwägen einige Profis, juristische Schritte gegen die angedrohte Gehalts-Streichung einzuleiten.

München. Weiter Corona-Wirbel beim FC Bayern! Am Wochenende hatten Berichte für Aufsehen gesorgt, dass der Rekordmeister seinen bislang ungeimpften Profis rückwirkend Teile des Gehalts streichen will. Ein entsprechendes Treffen mit den betroffenen Spielern habe am Donnerstag in der Geschäftsstelle an der Säbener Straße stattgefunden. Das berichtete die „Bild“. Nun gibt es offenbar neue Entwicklungen.

Denn wie der Bayerische Rundfunk am Sonntag (21. November 2021) berichtete, erwägen einige Bayern-Profis offenbar, gegen die Maßnahme des Klubs rechtlich vorzugehen! Bei den bislang ungeimpften Spielern soll es sich neben Joshua Kimmich (26), der sich bereits öffentlich geäußert hat, um die Nationalspieler Serge Gnabry (26) und Jamal Musiala (18) sowie Eric Maxim Choupo-Moting (32) und Michael Cuisance (22) handeln.

Welcher der genannten Profis juristische Schritte gegen die Gehaltskürzungen erwägt, blieb vorerst unklar.

Eric Maxim Choupo-Moting jubelt im Spiel gegen Dynamo Kiew

Eric Maxim Choupo-Moting, hier im Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew am 29. September 2021, soll sich ebenfalls unter den ungeimpften Profis des FC Bayern München befinden.

Impf-Verweigerer beim FC Bayern München sorgen weiter für Wirbel

Die Bayern-Spitze um Vorstandsboss Oliver Kahn (52), Klub-Präsident Herbert Hainer (67), Sportchef Hasan Salihamidzic (44) und Finanz-Vorstand Jan-Christian Dreesen (54) wollen demnach mit der Maßnahme den Impf-Druck auf die Profis erhöhen. Auch eine Isolation vom Team-Training sei Thema bei dem Gespräch gewesen, bei dem Kimmich aufgrund seiner Quarantäne nur per Video zugeschaltet war. Nun allerdings drohen aber die nächsten internen Querelen, sollten sich die Spieler tatsächlich gegen den Gehalts-Abzug wehren. Bei Kimmichs kolportiertem Jahressalär von etwa 20 Millionen Euro könnten dem DFB-Star im Zuge seiner zweiwöchigen Quarantäne demnach etwa 750.000 Euro gestrichen werden.

Kimmich hatte zuletzt nicht nur die Länderspiele des DFB-Teams gegen Liechtenstein (9:0) und in Armenien (4:1) verpasst, sondern den Bayern aufgrund seiner neuerlichen Quarantäne auch beim jüngsten 1:2 in Augsburg gefehlt. Kimmich hatte im privaten Umfeld Kontakt zu einer infizierten Person gehabt und musste sich daraufhin am Donnerstag, einen Tag vor dem Augsburg-Spiel, in Isolation begeben.

Impf-Wirbel: FC Bayern München steckt im Corona-Schlamassel

Spätestens seit Sonntag (21. November) befinden sich auch Gnabry, Musiala, Cuisance und Choupo-Moting in häuslicher Isolation. Die Profis hatten Kontakt zu einer infizierten Person im unmittelbaren Mannschaftsumfeld. Aktuell fehlen den Bayern noch bis Montag corona-bedingt die Verteidiger Niklas Süle (26) und Josip Stanisic (21).

Für den FC Bayern und Coach Julian Nagelsmann kommt der neuerliche personelle Aderlass zur Unzeit – nicht nur, weil die andauernde Impf-Posse das Team spalten dürfte. Sondern auch, weil die Bayern am Dienstagabend in der Champions League (18.45 Uhr, DAZN) bei Dynamo Kiew und am Samstag (18.30 Uhr, Sky) in der Bundesliga gegen Arminia Bielefeld nun ohne das Quintett der Ungeimpften auskommen muss. (kos)

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