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SondersituationBayern-Pokalspiel vor Absage? Entscheidung gefallen

Aktualisiert

Fällt das Pokalspiel der Bayern gegen Leipzig dem Streik zum Opfer? Laut mehreren Medienberichten wurde am Montagnachmittag über die Spielansetzung diskutiert und eine Entscheidung gefällt.

Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen erwartet wegen des Streiks im öffentlichen Nahverkehr für das Pokal-Viertelfinale des Rekordmeisters gegen RB Leipzig erhebliche Probleme.

Er wollte am Sonntag nach dem 5:1 in der Liga gegen die TSG Hoffenheim nicht einmal eine Verlegung der Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) gänzlich ausschließen – doch dazu wird es laut mehreren Medienberichten nicht kommen.

Bayern-Boss schließt Verlegung nicht aus

Laut Informationen vom Pay-TV-Sender Sky wird die Partie wie geplant stattfinden. Auch die „Bild“ berichtet, dass das Spiel nicht verschoben werden soll.

Dreesen sprach nach dem TSG-Spiel durch den angekündigten ÖPNV-Streik von einer „Sondersituation. Wir werden sehen müssen, wie wir das organisieren“, sagte er und kündigte für Montag weitere Gespräche mit der Polizei, der Stadt und der MVG an. Danach werde man „mitteilen, ob und wie wir in der Lage sind, das Spiel durchzuführen“. Eine offizielle Mitteilung seitens des deutschen Rekordmeisters steht derweil noch aus.

An- und Abfahrt zur Allianz Arena würden auf jeden Fall „zu einer Herausforderung“, so der Bayern-Boss. Man könne den Nahverkehr „nicht ersetzen. Wir müssen schauen, ob wir gemeinsam, MVG und der FC Bayern, zumindest Linderung schaffen.“

Laut Dreesen reisen rund 30.000 Fans mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion an. (sid)

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