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„Messis Aus ist deine Schuld“ Griezmann vor Training von Barça-Fans beschimpft

Antoine Griezmann und Lionel Messi blicken beim Aufwärmprogramm zur Seite.

Antoine Griezmann und Lionel Messi, hier im Oktober 2020 vor dem CL-Spiel des FC Barcelona bei Juventus Turin, fanden nie wie erhofft zueinander.

Antoine Griezmann ist für einige Fans der FC Barcelona der Sündenbock für den Abgang von Lionel Messi. Am Freitag beschimpften ihn Teile des Anhangs bei der Ankunft am Trainingsgelände.

Barcelona. Bei vielen Fans des FC Barcelona schlug die Enttäuschung über den Abgang von Lionel Messi (34) am Freitag (6. August) in Wut um. Die richtete sich teils gegen Antoine Griezmann (30), der in seinen bisherigen zwei Jahren bei Barça weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, jetzt aber zum Top-Verdiener des Klubs aufgestiegen ist.

Als der Franzose am Vormittag mit seinem grauen Rolls-Royce am Trainingsgelände vorfuhr, wurde er von rund einem Dutzend Fans beleidigt und wüst beschimpft. Videos in spanischen Medien zeigten die Vorfälle.

Barça-Fans nach Aus von Lionel Messi sauer auf Antoine Griezmann

„Messis Aus ist deine Schuld“, war darin immer wieder zu hören, viele Anhänger schimpften außerdem über Griezmann als „Söldner“. Auch als sich Griezmann nach dem Training wieder auf den Weg nach Hause machte, zog er den Zorn der Fans auf sich.

Er lag im internen Gehaltsranking mit 35 Millionen Euro auf Platz zwei und steigt nach Messis Barça-Abgang nun zum Top-Verdiener auf.

In den vergangenen Wochen hatte der Klub noch gehofft, Griezmann an Ex-Klub Atlético Madrid vermitteln zu können und damit den so dringend benötigten finanziellen Spielraum für die Messi-Verlängerung zu schaffen. Vergeblich.

Lionel Messi mit unterkühltem Verhältnis zu Antoine Griezmann?

Für den Weltmeister, der beim Anhang bereits zuvor einen schweren Stand hatte, dürften damit unangenehme Zeiten anbrechen. Auch über das Verhältnis der beiden Stars untereinander wurde immer wieder gerätselt.

Auf und abseits des Rasens herrschte deutlich weniger Harmonie als etwa zwischen Messi und seinen beiden früheren Sturmpartnern Neymar (29) und Luis Suárez (34). Messi akzeptierte Griezmann Berichten zufolge nicht so, wie es die Klub-Verantwortlichen bei der Verpflichtung für 120 Millionen Euro im Sommer 2019 erhofft hatten.

Lionel Messi, Luis Suárez und Neymar umarmen sich beim Torjubel für den FC Barcelona.

Lionel Messi, Luis Suárez und Neymar, hier im Oktober 2016, bildeten ein Dream-Team beim FC Barcelona

In seinen zwei Spielzeiten bei den Katalanen lief Griezmann bislang 99-mal auf, erzielte dabei 35 Treffer und 17 Vorlagen. Zwar war er unter Ernesto Valverde (55), Quique Setién (60) und dem aktuellen Coach Ronald Koeman (58) stets Stammkraft, spielte allerdings nie eine derart entscheidende Rolle wie zuvor bei Atlético. (bc)

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