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„Vielleicht wollen sie uns nicht“Ex-Bundesliga-Coach wittert Schiri-Verschwörung

Albert Riera bei einer Pressekonferenz

Copyright: IMAGO / Starsport

Albert Riera bei einer Pressekonferenz.

Die Emotionen kochen nach einer schmerzhaften 2:3-Niederlage über: Ein Coach attackiert den deutschen Unparteiischen verbal und macht ihm heftige Anschuldigungen.

Eine hochdramatische Partie in der Conference League! Gegen Lugano verspielt Roter Stern Belgrad gleich zweimal einen Vorsprung und muss sich schlussendlich mit 2:3 geschlagen geben. Die Emotionen bei Coach Albert Riera (44) eskalierten nach dem Schlusspfiff, wobei sich sein ganzer Zorn gegen den deutschen Referee Florian Badstübner (35), zuletzt in der Bundesliga beim Rheinischen Derby im Einsatz, richtete.

Auslöser für die heftige Reaktion war ein Strafstoß, den Badstübner in der 88. Spielminute den Schweizern zusprach und der die Begegnung entschied. Im Anschluss verlor Riera die Beherrschung und vermutet eine gezielte Benachteiligung: „Die Uefa muss dies untersuchen. Vielleicht wollen sie uns nicht in Europa haben. Warum?“ Das berichtet „bild.de“.

Albert Riera fordert Uefa-Untersuchung

Der Trainer aus Spanien sieht sich und seine Mannschaft gezielt im Nachteil. „Wir sind aus der Europa League wegen Elfmetern ausgeschieden, wie jeder gesehen hat. Auch heute gab es in der letzten Minute wieder einen lächerlichen Elfmeter“, schimpfte der Coach. Der erste Teil seiner Aussage bezog sich auf die Qualifikation, in der Belgrad trotz eines 3:0-Erfolgs im Hinspiel gegen Viktoria Pilsen am Ende im Rückspiel mit 1:5 nach Verlängerung unterlag – zwei Strafstöße gegen das serbische Team waren auch in dieser Partie verhängt worden.

Riera zeigte sich ungeachtet des Resultats mit dem Auftritt seines Teams einverstanden und bezeichnete es als eine „Meisterleistung in bestimmten Phasen des Spiels“. Obwohl er „frustriert und enttäuscht“ sei, hege er keinen Groll gegen seine Spieler. Eine Gratulation an den Kontrahenten verweigerte er jedoch: „Ich möchte Lugano nicht gratulieren.“

Die Wortattacken wollte der Schweizer Coach, Mattia Croci-Torti (44), so nicht stehen lassen. Er gab eine deutliche Antwort: „Wer bei unserem Sieg von Glück spricht, hat keinen Respekt vor meinem Team.“ (red)