DFB-Pokal-Prämien bekannt So viel erhalten die Vereine pro erreichter Runde

Dortmunds Spieler feiern ihren Sieg mit dem DFB-Pokal.

Die Dortmunder Spieler um Erling Haaland (2. v. l.) bejubeln den Sieg im DFB-Pokal-Finale gegen RB Leipzig am 13. Mai 2021.

Am Freitag (6. August) startet der DFB-Pokal mit den Erstrundenpartien. Große Vereine reisen wieder in die Provinzen des Fußball-Landes und eröffnen jeweils das Duell David gegen Goliath. Doch nicht nur sportlich hat der Pokal immer seinen eigenen Reiz – auch finanziell kann er sich lohnen.

Köln. Der DFB-Pokal hat seine eigenen Gesetze – diese ungeschriebene Faustformel kommt jedem Fußballfan bekannt vor.

Und nie ist sie so zutreffend wie in der ersten Runde des Wettbewerbs, wenn die Amateurklubs, die ihren Verbandspokal gewinnen konnten, eine scheinbar übermächtige Mannschaft aus der 1. oder 2. Bundesliga empfangen.

DFB-Pokal: So viel Geld gibt es pro erreichter Runde

Für viele Amateurvereine ist überhaupt die Teilnahme am DFB-Pokal ein Festtag. Doch nicht nur der sportliche Reiz ist das Salz in der Suppe – denn auch finanziell lohnt es sich richtig.

Der „Kicker“ hat in seiner Donnerstagsausgabe (5. August) die Prämien für die Saison 2021/22 aufgeschlüsselt und herausgestellt, was das Erreichen der einzelnen Runden finanziell einbringt.

  • 1.Runde: 128.757 Euro
  • 2. Runde: 257.514 Euro
  • Achtelfinale: 515.028 Euro
  • Viertelfinale: 1,004 Millionen Euro
  • Halbfinale: 2,008 Millionen
  • Finale: steht noch nicht fest

DFB-Pokal-Prämien: Corona wirkt sich auf die Auszahlung aus, Zuschauereinnahmen werden geteilt

Allerdings gibt es, schon wie in der vergangenen Saison, immer noch Corona-Einschränkungen bei der Ausschüttung der Prämien. Da noch offen ist, ob die Vereine auch alle vereinbarten Leistungen gegenüber ihren Vermarktungspartnern erbringen können, gibt es vom DFB erst mal nur 80 Prozent der vorgesehenen Einnahmen.

Die Mannschaften unterhalb der 2. Bundesliga erhalten allerdings auch noch mal eine einmalige Zahlung von 15.000 Euro, um die erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung eines konformen Hygienekonzepts stemmen zu können.

Neben den Vermarktungserlösen werden auch die Zuschauereinnahmen genau aufgeteilt. Die Heim- sowie die Auswärtsmannschaft erhalten jeweils 45 Prozent, die restlichen zehn Prozent gehen unter anderem an den DFB für die Platzmiete, den Ordnungsdienst oder die Schiedsrichter. (nb)

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