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Dieser Joker ist „on fire“DFB-Einzelkritik: Ein Star fällt durch, Musiala zaubert wieder

WM 2026 - Deutschland - Curaçao

Copyright: Christian Charisius/dpa

Die erste deutsche Startelf bei der WM 2026.

DFB-Noten: Musiala überragt, Sané eine Enttäuschung

Manuel Neuer ist zurück im Kasten! Sein Comeback war groß, doch der erste Ball zappelte direkt im Netz. Ansonsten hatte er einen ruhigen Abend und feuerte lieber die Fans an. Die richtigen Prüfungen stehen für ihn aber noch aus.

Abwehr-Reihe mit Licht und viel Schatten

Joshua Kimmich erlebte ein Auf und Ab: Einem genialen Pass auf Musiala und einer Vorbereitung für Undav standen eine ungewöhnliche Menge an Patzern und Pech beim Gegentreffer gegenüber, den er unhaltbar ablenkte. Auch Jonathan Tah startete in der chaotischen Anfangsphase mit untypischen Fehlern, fand aber später zu seiner bekannten Souveränität zurück. Neben ihm hatte Nico Schlotterbeck beim Gegentor ebenfalls kein Glück, zeigte aber eine starke Antwort: Er agierte bissig gegen den Ball und wuchtete einen Kopfball zu seinem allerersten DFB-Tor ins Netz. Sein Muskel-Jubel war eine klare Ansage. Eine echte Sensation war Linksverteidiger Nathanael Brown. Er zahlte das Vertrauen von Nagelmann als pfeilschneller Außenbahnspieler zurück und krönte sein Debüt mit einem eigenen Treffer.

Magisches Duo zaubert, Sané eine Riesen-Enttäuschung

Im Zentrum entwickelte sich Felix Nmecha mit seiner Wucht zu einer Schlüsselfigur. Er hämmerte nicht nur seinen ersten WM-Treffer rein, sondern erzwang auch den Strafstoß vor der Halbzeit. Er hat das Zeug, bei diesem Turnier ein Anführer zu werden. Aleksandar Pavlovic rackerte daneben unermüdlich, fand aber nicht wie gewohnt ins Spiel. Die größte Enttäuschung auf dem Platz war jedoch Leroy Sané. Was für ein Auftritt zum Vergessen! Viel zu oft trabte er in seinem typischen Larifari-Stil über den Platz und ließ zwei dicke Möglichkeiten liegen (32./69.). So bewirbt man sich nicht für weitere Startelf-Plätze. Ganz anders trat Jamal Musiala auf: Nach seiner schweren Verletzung lieferte er sein vielleicht bestes Spiel im Nationaltrikot, zeigte sich im Zweikampf robust und belohnte sich nach einigen Wahnsinns-Dribblings mit einem Tor. Auch Florian Wirtz stellte die Abwehr mit seiner Geschwindigkeit und Finesse vor riesige Probleme, nur im Abschluss fehlte die letzte Entschlossenheit.

Havertz eiskalt, Joker stechen sofort

Ganz vorne war Kai Havertz zunächst auf der Suche nach seiner Rolle, dann aber schlug er gleich doppelt zu. Wie schon bei der Europameisterschaft im eigenen Land blieb er vom Elfmeterpunkt cool und sorgte auch für den Endstand. Ein echter Vollstrecker! Und wenn die Startelf mal eine Pause braucht, kommen die Joker. Deniz Undav war kaum eine halbe Stunde auf dem Platz und schon war er „on fire“. Erst legte er für Brown per Hacke auf, dann traf der Stuttgarter selbst.

Die anderen eingewechselten Spieler wie David Raum, Leon Goretzka, Antonio Rüdiger und Waldemar Anton machten ihre Sache ordentlich. Sie müssen sich aber wohl erstmal gedulden, um ihre großen WM-Momente zu bekommen, oder ihre Aufgabe als zuverlässige Ergänzungsspieler akzeptieren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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