Der Krach um Cristiano Ronaldo geht weiter. Der Verband reagiert knallhart auf seinen plötzlichen Fortgang aus dem Mannschaftsquartier.
Zoff mit TrainerCristiano Ronaldo drohen bis zu sechs Monate Portugal-Sperre
Zwischen Cristiano Ronaldo (41) und Portugals Fußballverband ist die Stimmung wohl am Tiefpunkt. Der Verband hat nach seiner unerwarteten Abreise aus dem Quartier der Mannschaft eine drastische Maßnahme ergriffen und den Top-Star zunächst einmal freigestellt.
Die Basis hierfür bildet eine Vorschrift in den Verbandsstatuten. Diese sieht eine sofortige Sperre vor, wenn das Camp ohne Erlaubnis verlassen wird. Ein Disziplinarausschuss muss jetzt festlegen, wie streng die Sanktion für den Mannschaftsführer ausfällt.
Ärger wegen Bankplatz als Grund für den Eklat
Eine mögliche Suspendierung für Länderspiele von einem bis zu sechs Monaten steht zur Debatte. Damit würde er auch die Partien in der Nations League gegen Dänemark und Wales versäumen. Das berichtet „bild.de“.
Die Ursache für diesen Vorfall war anscheinend Ronaldos Unzufriedenheit mit seiner sportlichen Lage. Coach Jorge Jesus wollte wohl im Angriff wieder auf Gonçalo Ramos bauen. Bereits beim 2:1-Erfolg über Norwegen musste Ronaldo auf der Bank Platz nehmen – zum ersten Mal seit 18 Jahren, dass er eine Partie für Portugal ohne Blessur oder Sperre ausließ.
Im Anschluss an Unterhaltungen mit Verbandschef Pedro Proença sowie dem Coach folgte die große Überraschung: CR7 reiste aus dem Trainingscamp in Dänemark ab.
Mittlerweile hat der Stürmer bei Anhängern und Teamkollegen um Verzeihung gebeten. Er soll auch zugegeben haben, dass seine Aktion Folgen haben muss. Die Entscheidung des Disziplinargremiums werde er uneingeschränkt akzeptieren.
Seine Abreise machte der Top-Star persönlich über Instagram bekannt und teilte mit: „Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich die Entscheidung getroffen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen.“ In Anbetracht der bevorstehenden Sanktion könnte das ein endgültiger Abschied werden. (red)

