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Bald das Comeback?DFB-Profi auf Klopp angesprochen: „Möchte ich nicht drüber reden“

Niclas Füllkrug hat Werder Bremen mit seinem späten Tor einen Punkt bei Borussia Dortmund gesichert. Über ein mögliches DFB-Comeback wollte er nach der Partie „nicht so gerne reden“.

Es war insgesamt kein wildes Spiel zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen, dafür aber eine ganz wilde Schlussphase. Der BVB ging durch zwei späte Tore in der 80. und 85. Minute mit 2:0 in Führung, freute sich schon über den fünften Sieg im fünften Bundesliga-Spiel.

Aber die Werderaner zeigten erneut starke Comeback-Qualitäten. Erst besorgte Ludovit Reis (26) in der 88. Minute mit seinem Distanzschuss den 1:2-Anschlusstreffer. Und dann traf ausgerechnet Niclas Füllkrug (33) in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum im Gästeblock umjubelten 2:2.

Niclas Füllkrug: „Das wird auch nicht passieren“

Ausgerechnet? Füllkrug spielte in der Saison 2023/24 für die Schwarz-Gelben, erzielte in 43 Spielen 15 Tore und legte zehn weitere Treffer auf. Seit Sommer ist er wieder zurück bei seinem Herzensklub Werder (ausgeliehen von West Ham).

„Ich habe mich natürlich auf das Spiel gefreut. Es war vielleicht ein bisschen ungünstig für den BVB. 20.30 Uhr, Signal-Iduna-Park, da kommt der Champions-League-Fülle raus. Kleiner Spaß“, freute sich Füllkrug nach der Partie bei Sky. In der Königsklasse schoss Füllkrug die Dortmunder 2024 mit seinem 1:0-Siegtreffer im Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain in Richtung Finale.

Für Bremen traf er in der laufenden Saison in sechs Pflichtspielen bereits fünfmal. Kann er sich in dieser Form sogar für ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft empfehlen?

24 Länderspiele hat „Fülle“ in seiner Karriere absolviert, das bisher letzte im Juni 2025. Aber auf eine mögliche Berufung von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) angesprochen reagierte Füllkrug sehr reserviert: „Da möchte ich nicht so gern drüber reden. Ich glaube, dass Jürgen Klopp da einen ganz anderen Weg gerade eingeschlagen hat, ganz andere Jungs nominiert hat, mit denen es ihm um die Zukunft geht. Das hat er ganz ordentlich beschrieben. Ich bin DFB-Fan. Ich gönne der Nationalmannschaft und jedem Spieler dort alles Beste und freue mich über den Erfolg.“

Ausschließen könne er aber nichts: „Wenn mein Land mich braucht, dann bin ich für mein Land da. Immer. Und auch wenn ich 43 bin, wenn dann noch einer in der Box stehen soll, dann komme ich auch. Aber ich bettle nicht darum oder fordere nichts. Das wird auch nicht passieren. Ich bin dankbar, konzentrieren wir uns darauf.“

Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Thomas Hitzlsperger (44) ordnete die Füllkrug-Sätze danach ein. Und sprach sich schnell gegen ein DFB-Comeback des Stürmers aus: „Er macht es wirklich super, mit aller Bescheidenheit. Er fordert nichts. Ich habe schon mal gesagt, dass ich für Niclas Füllkrug keine Zukunft in der Nationalmannschaft sehe. Und das würde ich auch nach diesem Spiel heute sagen. Auch, wenn er es mit Werder Bremen herausragend macht. Aber wenn ein neuer Bundestrainer da ist, mit Blick auf Europameisterschaft 2028 und vielleicht noch darüber hinaus, dann ist es legitim, neue Spieler zu nominieren und einen anderen Blick darauf zu haben.“