In der ARDChristoph Daum: Erster TV-Auftritt nach Krebs-Schock – das hat er seitdem geändert

Christoph Daum ist im ARD-Morgenmagazin zu Gast und spricht über seine Krebs-Diagnose und die anschließende Zeit.

Christoph Daum war am 3. Februar 2023 im ARD-„Morgenmagazin“ zu Gast, sprach über seine Krebs-Diagnose und die anschließende Zeit.

Christoph Daum kämpft sich nach Krebs-Diagnose und Chemotherapie zurück ins Leben. Der langjährige Bundesliga-Trainer demonstrierte bei seinem ersten TV-Auftritt in der ARD den Willen zur Rückkehr zu alter Form.

Der Krebs-Schock und die Folgen der anschließenden Chemotherapie haben Trainer-Legende Christoph Daum (69) zwischenzeitlich „den Stecker gezogen“, doch mit Kampfgeist und einem radikalen Lebenswandel kämpft sich der langjährige Bundesliga-Coach Stück für Stück zurück.

Das stellte Daum am Freitag (3. Februar 2023) bei seinem ersten TV-Auftritt seit der verheerenden Diagnose eines Lungenkarzinoms im Sommer unter Beweis. Im ARD-„Morgenmagazin“ sprach er über den Moment der Diagnose und die harten folgenden Monate.

Christoph Daum spricht über Zeit nach Krebs-Diagnose

Daum gestand Moderatorin Anna Planken (42) im Fernseh-Studio: Das „niederschmetternde Ergebnis“ habe ihn anfangs ins „Straucheln“ gebracht. Doch in diesem Zusammenhang warb er auch für die Bedeutung der Krebsvorsorge. Daum lobte den heutigen Stand der Medizin, die bei früher Erkennung vielversprechende Heilungschancen bietet.

Alles zum Thema Christoph Daum

1
/
4

Kraft zieht Daum auch aus seiner Erfahrung als Fußballlehrer: Die „Motivationsgabe“, mit der er jahrelang Fußball-Profis zu Höchstleistungen trieb, hilft nun ihm selbst bei seinem persönlich schwersten Kampf. „Das habe ich früher mit anderen gemacht, da musste ich andere aufbauen, um einen Gegner zu schlagen.“

Das schüttere Haar ließ die Strapazen der Chemotherapie beim TV-Auftritt zwar erahnen, doch unterkriegen lässt Daum sich nicht. Der frühere FC-Trainer zeigte sich bester Laune, gab dem Publikum Ratschläge, wie sich Freundinnen, Freunde oder Familienmitglieder von den so wichtigen Vorsorge-Untersuchungen überzeugen lassen könnten: „Die Wahrscheinlichkeit, ein sorgenfreieres Leben zu haben, die ist doch weitaus größer.“

Konsequenzen auf sein Leben habe der Tiefschlag aus dem Sommer 2022 natürlich trotzdem gehabt. Mit dem Rauchen etwa habe er sofort aufgehört, als er die Diagnose erhalten habe. „Als die Situation dann eingetreten ist, habe ich von heute auf morgen gesagt: ,Ende, aus‘“, erinnert sich Daum.

Den Willen, mit dem er den Zigaretten abschwor, nutzt er nun auch bei der Rückkehr zu alter Form: „Ich verarbeite jetzt die ganzen nicht vergnügungssteuerpflichtigen Stoffe, die ich in meinem Körper habe“, informierte Daum über sein aktuelles Befinden. Das bessert sich inzwischen von Woche zu Woche – ein Trend, den Daum im Jahresverlauf unbedingt fortsetzen will. (bc)