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Irre Szenen nach AbpfiffNach Bayern-Sieg: Real-Profi sieht Rot nach Wutanfall

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Nach der Pleite gegen den FC Bayern kochen die Emotionen bei den Profis von Real Madrid über – mit Folgen. Arda Güler sah nach Abpfiff sogar noch die Rote Karte.

Was für ein hitziges Ende beim Champions-League-Duell zwischen Real Madrid und dem FC Bayern! Nach dem 4:3-Erfolg für die Münchner im Viertelfinal-Rückspiel war die Stimmung total aufgeheizt. Mittendrin im Getümmel: Arda Güler.

Der türkische Nationalspieler rannte nach Spielende von der Ersatzbank direkt auf Referee Slavko Vincic los und ging ihn verbal hart an. Auch Vinicius Jr. war beteiligt und fuchtelte wütend mit dem Zeigefinger in Richtung des Schiedsrichters.

Auslöser des Zorns: Die Rote Karte für Camavinga

Leute aus dem Betreuerstab von Real versuchten mit aller Macht, Güler zu stoppen, doch der türkische Profi ließ sich einfach nicht beruhigen. Sogar Jude Bellingham kam dazu und redete auf den 4. Offiziellen, David Smajc, ein. Als Betreuer Güler schon zum Spielertunnel schoben, zog Referee Vincic plötzlich glatt Rot – da war es endgültig passiert. Erst im Anschluss beruhigte sich die Situation allmählich. Das berichtet „Sport1“.

Der Grund für den ganzen Tumult war anscheinend der Platzverweis für Eduardo Camavinga in der aufgeheizten Endphase. Der französische Spieler sah in der 86. Minute die Rote Karte, nachdem er Harry Kane gefoult und danach den Ball nicht freigegeben hatte.

Was die Sache für Real noch bitterer machte: Camavinga war erst in Minute 62 eingewechselt worden. Seine erste Gelbe Karte sah er dann 14 Minuten später wegen eines taktischen Fouls an Jamal Musiala – nur acht Minuten, bevor er vom Platz flog.

Über den Platzverweis gab es komplett unterschiedliche Ansichten. Real-Coach Alvaro Arbeloa bezeichnete die Maßnahme als „unglaublich“. Er tobte bei DAZN: „Es ist unglaublich, du kannst dafür keinen Spieler vom Platz stellen. Es ist unfair, wir sind sehr wütend und aufgebracht.“

Ganz anders sah das Max Eberl, der Sportvorstand der Bayern. Seiner Meinung nach war die Ampelkarte absolut gerechtfertigt. „Wenn er sie nicht gegeben hätte, weil er dachte, der hat schon Gelb … Pure Gelbe Karte“, so Eberl. Seine deutliche Ansage: „Er hat den Ball schon zweimal davor in die Hand genommen, er soll ihn einfach liegen lassen und weggehen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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