Die wilden Szenen in der Qualifikation zur Champions League haben ein Nachspiel: Matteo Guendouzi muss die ersten Spiele von Fenerbahce Istanbul auf der Tribüne verfolgen.
Champions LeagueLange Sperre nach Eklat für Ex-Bundesliga-Profi
Die Uefa hat den früheren Bundeslia-Profi Mattéo Guendouzi von Fenerbahce Istanbul nach dem Eklat in den Playoffs zur Champions League mit einer Sperre von insgesamt vier Spielen belegt.
Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, wurden davon zwei Partien für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der ehemalige Herthaner eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen.
Guendouzi löste Prügelei in der CL-Quali aus
Ende August im Playoff-Rückspiel bei Olympique Lyon habe der Franzose, der von 2021 bis 2023 bei Lyons Erzrivalen Olympique Marseille gespielt hatte, „Personen beim Spiel beleidigt, Zuschauer provoziert und gegen grundlegende Verhaltensregeln verstoßen“, erklärte die Uefa.
Der Mittelfeldspieler, der in der Bundesliga 2020/2021 24 Mal für Hertha BSC aufgelaufen war, hatte mit einem ausgestreckten Mittelfinger in Richtung der Heimfans sowie weiteren Provokationen Aufregung verursacht.
Am Ende kam es in Lyon zu einer massiven Auseinandersetzung, an der neben dem Sicherheitspersonal auch Spieler beider Mannschaften beteiligt waren. Auch Guendouzis Teamkollege Mason Greenwood wurde bestraft.
Der Engländer erhielt wegen eines Verstoßes gegen die grundlegenden Verhaltensregeln eine auf Bewährung ausgesetzte Sperre von einem Spiel sowie eine Geldstrafe von 30.000 Euro.

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Mattéo Guendouzi war in der Qualifikation zur Champions League als Provokateur aufgefallen.
Zudem verhängte die Uefa Geldstrafen von 108.500 Euro gegen Lyon und 95.000 Euro gegen Fenerbahce.
Fenerbahce hatte sich durch das 2:1 im Rückspiel (Hinspiel 1:1) erstmals nach 15 Jahren wieder für die Königsklasse qualifiziert. Am Donnerstag empfängt der türkische Vizemeister zum Auftakt die AS Rom (18.45 Uhr/DAZN). (sid)
