Die letzten vier Startplätze in der Champions League sind vergeben. Rund um das Weiterkommen von Fenerbahce Istanbul gegen Olympique Lyon wurde es im Rückspiel aber hitzig.
Champions LeagueQuali-Eklat: Brutale Schlägerei im Spielertunnel

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Zwischen Olympique Lyon und Fenerbahce Istanbul ging es nach dem Quali-Rückspiel in der Champions League hoch her.

Fenerbahce Istanbul steht erstmals seit 15 Jahren wieder in der Champions League und hat sich eines der vier letzten Tickets für die Ligaphase der Königsklasse gesichert. Nach dem 1:1 im Hinspiel holten die Türken bei Olympique Lyon ein 2:1.
Am Donnerstag bei der Auslosung in Monaco (18 Uhr) ebenfalls dabei sind auch Viking Stavanger aus Norwegen, AEK Athen aus Griechenland und Slovan Bratislava aus der Slowakei. Die 32 anderen Teilnehmer, darunter aus Deutschland der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart, standen schon zuvor fest.
Im Spielertunnel von Lyon fliegen die Fäuste
Istanbul und Lyon hatten sich in einem intensiven Hinspiel 1:1 getrennt, in Frankreich brachte ein Doppelschlag die Gäste auf den richtigen Weg. Vedat Muriqi und Archie Brown trafen in der 24. und 28. Minute für Fenerbahçe, der Anschlusstreffer durch Malik Fofana (61.) war zu wenig für Olympique.
Bitte für Lyon: Gleich zweimal wurde danach das vermeintliche 2:2 vom VAR einkassiert. Nach Schlusspfiff kam es zwischen Spielern beider Mannschaften zu Rangeleien, die in einer brutalen Schlägerei im Spielertunnel mündeten.
Beim Gang vom Feld war Fenerbahces früherer Bundesliga-Profi Mattéo Guendouzi (27/ehemals Hertha BSC) nach Provokationen von Lyons Torwarttrainer António Ferreira (47) attackiert worden, daraufhin verlagerte sich das Geschehen in den Spielertunnel.
Videos in den sozialen Netzwerken zeigten, wie dort enthemmt die Fäuste flogen und das Geschehen nur mühevoll beruhigt werden konnte. Zahlreiche Sicherheitskräfte waren nötig, um die Streithähne voneinander zu trennen.
Guendouzi hatte in der Vergangenheit für Lyons Rivale Olympique Marseille gespielt und hatte das Publikum mit Gesängen seines alten Arbeitgebers aufgewiegelt.
Mehrfach konnten wütende Heimfans im Laufe des Spiels nur durch Absperrungen und das Eingreifen der Ordner davon abgehalten werden, sich dem Spielfeld zu nähern. (dpa/bc)
