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Nach Kritik wegen NRW-Hilfe BVB-Boss Watzke überrascht mit Schalke-Aussage

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat Verständnis für das Anliegen von Erzrivale Schalke 04, fordert aber auch eine sorgfältige Prüfung.

Dortmund – Die mögliche Millionenbürgschaft des Landes NRW für den in finanzielle Schieflage geratenen FC Schalke 04 (hier lesen Sie mehr) erhitzt derzeit die Gemüter. Einmal mehr sieht sich Königsblau Kritik an seiner brisanten wirtschaftlichen Situation ausgesetzt. Ausgerechnet aus dem Lager von Erzrivale Borussia Dortmund gibt es dagegen Verständnis für die im Raum stehende Bürgschaft.

Hans-Joachim Watzke nimmt Schalke in Schutz, fordert aber sorgfältige Prüfung

„Staatliche Kredite müssen zurückgezahlt werden. Das sind keine staatlichen Hilfen“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) bei einem Medientermin am Dienstag in Dortmund: „Das ist nicht ehrenrührig, wohlwissend, dass die Volksseele anders empfindet.“

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Der BVB-Boss betonte aber auch, dass es „eine sehr sorgfältige Einzelprüfung“ geben müsse, ob es bei Schalke „Corona-Effekte“ seien. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59) hatte am Dienstag Berichte über die Landesbürgschaft für Schalke mit Verweis auf die vorgeschriebene Vertraulichkeit unbestätigt gelassen. „Es gibt keine Entscheidung in irgendeiner Bürgschaftsfrage“, sagte der CDU-Politiker in der Düsseldorfer Landespressekonferenz.

NRW-Bürgschaft für angeschlagenen FC Schalke 04 von bis zu 40 Millionen Euro

Zuvor hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet, dass sich der finanzielle Rahmen der Landesbürgschaft auf rund 40 Millionen Euro belaufen soll. Der entsprechende Ausschuss des Landes habe das Vorhaben nach „WAZ“-Informationen bereits als positiv beurteilt, am Mittwoch könnte die Bekanntgabe erfolgen.

Hier lesen Sie mehr: NRW muss Schalke retten: Doch Königsblau ist selber schuld, nicht Corona

Die Situation der mit 197,9 Millionen Euro Verbindlichkeiten belasteten Schalker hat sich durch die Auswirkungen der Corona-Krise in den vergangenen Monaten noch einmal dramatisch verschlimmert.

Fehlende Einnahmen in verschiedenen Bereichen sorgten unter anderem dafür, dass auf 450-Euro-Basis angestellte Mitarbeiter eines Fahrdienstes für Jugendspieler entlassen wurden. Fans, die Geld für nicht genutzte Tickets zurückhaben wollten, sollten ihre Forderung mit einem Härtefallantrag begründen. Finanzboss Peter Peters (57) hatte Anfang Juni nach 27 Jahren auf Schalke sein Ausscheiden zum Saisonende verkündet. (bc/sid)

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