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Landesbürgschaft für Tönnies-Klub Schalke 04: NRW bürgt für 40 Millionen Euro

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Kein Spieler soll beim FC Schalke 04 künftig mehr als 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Gelsenkirchen – Die Finanzlage beim FC Schalke 04 ist mehr als angespannt, die Corona-Krise hat die Situation noch verschärft. Deshalb sieht sich der Traditionsklub zum Handeln gezungen. Laut „Süddeutscher Zeitung" führt der FC Schalke 04 als erster Klub in der Bundesliga überhaupt eine Gerhaltsobergrenze ein. Kein Spieler soll künftig mehr als 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen!

Zuletzt hatten mehrere Funktionäre, darunter DFL-Chef Christian Seifert und DFB-Präsident Fritz Keller, eine Gehaltsobergrenze im Fußball gefordert, deren Umsetzung aber als schwierig eingestuft wird.

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Doch Schalke steht finanziell mit dem Rücken zur Wand, laut Finanzvorstand Peters sei dies eine „potenziell existenzbedrohende Situation". Von Verbindlichkeiten in Höhe von beinahe 200 Milllionen Euro ist die Rede. Deshalb muss jetzt die Reißleine gezogen werden, es wird kein Spieler mehr verpflichtet, der Forderungen von mehr als 2,5 Millionen  Euro Jahresgehalt erhebt.

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NRW gewährt Schalke Landesbürgschaft über 40 Millionen Euro  

Doch damit nicht genug: Der sportlich und wirtschaftlich angeschlagene Klub erhält offenbar finanzielle Rückendeckung vom Bundesland Nordrhein-Westfalen. Wie das Handelsblatt berichtete, gewährt die Regierung von Ministerpräsident Armin Laschet den Knappen eine Landesbürgschaft in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Dies solle am Mittwoch publik gemacht werden.

Auch neben dem Platz produzierte Schalke in der abgelaufenen Saison einige Negativschlagzeilen und sorgte für Unmut bei vielen Anhängern, etwa durch einen Härtefallantrag bei der Rückerstattung von Tickets sowie mit der Entlassung von 24 Mitarbeitern des Fahrdienstes. Hinzu kommen die rassistischen Äußerungen von Klub-Boss Clemens Tönnies aus dem August 2019 und jüngst erst der Corona-Ausbruch in seiner Fleischfabrik mit mehr als 1500 positiven Fällen. (uf/sid)

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