Eine Ära geht zu Ende! Einer der bekanntesten Schiris im deutschen Oberhaus beendet seine Laufbahn. Er blickt auf eine „großartige Zeit“ zurück.
Emotionale EntscheidungBundesliga-Referee Ittrich: „Ich hatte eine großartige Zeit“

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Patrick Ittrich pfeift seit zehn Jahren in der Bundesliga. (Archivbild)
Aktualisiert
Patrick Ittrich (47), Referee in der Bundesliga, zieht nach der laufenden Spielzeit einen Schlussstrich unter seine aktive Laufbahn. Diese Entscheidung gab der Unparteiische jetzt bekannt.
Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte Ittrich: „Ich hatte eine großartige Zeit. Ich habe viele Länder gesehen, nahezu jedes Bundesliga-Stadion in Deutschland kennengelernt und vor allem viele tolle Menschen getroffen.“
Ittrichs Bilanz: 90 Spiele im Oberhaus seit 2016
Sein persönliches Resümee: „Und das Wichtigste: Es hat mir immer unglaublich viel Spaß gemacht.“
Der Hamburger, der hauptberuflich als Polizist arbeitet, ist bereits seit 2003 als Referee für den DFB tätig. Im Jahr 2016 gelang ihm der Sprung in die höchste deutsche Spielklasse. Bis heute hat Ittrich 90 Partien in der Bundesliga geleitet.
Seine Bilanz könnte sogar noch eindrucksvoller sein, aber Ittrich hatte immer wieder mit heftigen Verletzungen zu kämpfen. Die Krankenakte ist schockierend: Drei Kreuzbandrisse und obendrauf ein Muskelbündelriss haben seine Laufbahn wiederholt ausgebremst.
An einen Moment denkt er besonders emotional zurück: „Mein erstes Bundesligaspiel – Wolfsburg gegen Ingolstadt am 13.2.2016. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn man den Schritt in die Bundesliga schafft und dort sein erstes Spiel pfeifen darf“, so Ittrich.
Seine gesammelte Erfahrung will er weitergeben und macht sich für den Schiedsrichter-Nachwuchs stark: „Ich kann jungen Menschen nur empfehlen, den Schiedsrichterschein zu machen. Man lernt unglaublich viel fürs Leben: sich zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und kritikfähig zu sein.“ Er hat vor, dem Fußball verbunden zu bleiben, auch wenn die genauen Zukunftspläne noch offen sind. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


