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„Würde ich ihm ausreden“TV-Experte Hamann teilt ordentlich gegen den BVB aus

TV-Experte Dietmar Hamann hält ein Mikrofon in der Hand.

Copyright: IMAGO/Revierfoto

TV-Experte Dietmar Hamann vor dem Spiel von Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt. 

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Didi Hamann legt mit seiner Kritik an Borussia Dortmund nach. Die Vertragskonditionen bei der Personalie Nico Schlottberbeck treffen beim TV-Experten auf Unverständnis.

Für TV-Experte Didi Hamann (52) ist die Situation um BVB-Abwehrmann Nico Schlotterbeck (26) eine Farce. Der ehemalige Profi des FC Bayern hatte bereits zuvor eine Fristsetzung der Vereinsführung für den Top-Verteidiger gefordert und bemängelt nun die Vertragsinhalte aufs Schärfste.

Speziell eine Sache im neuen Kontrakt, der eine Laufzeit bis 2031 hat, stößt Hamann bitter auf. „Dass Dortmund das mitmacht, dass eine Ausstiegsklausel schon drei Monate oder zehn Wochen nach Vertragsunterschrift gezogen werden kann, verstehe ich von Vereinsseite nicht“, so der TV-Experte. Das berichtet „bild.de“.

Ausstiegsklausel für Schlotterbeck trifft bei Hamann auf Unverständnis

In der Talkrunde „Sky90“ setzte Hamann noch einen drauf und wetterte weiter gegen die Vereinbarung. Seine Meinung dazu ist eindeutig: „Der einzige Grund, warum er den Vertrag unterschrieben hat, ist, dass er im Moment keinen anderen hatte, der bereit war, die Ablöse zu zahlen.“ Er stufte die Vertragsverlängerung als eine Konstellation ein, „bei der beide Parteien die Verlierer sind“.

Hamann weiter: „Wenn ich Fan wäre oder ein Kind hätte, das ein Dortmund-Trikot will, dann würde ich versuchen, ihm auszureden, ein Schlotterbeck-Trikot zu wollen, weil er wahrscheinlich in zwei oder drei Monaten nicht mehr da ist.“ Das ist eine deutliche Botschaft!

Der Fachmann hat kein Verständnis dafür, weshalb der Klub hier nicht hartnäckig blieb. „Ja, soll er sie im nächsten Sommer bekommen, aber doch nicht in zwei Monaten“, sagt Hamann bezüglich der Ausstiegsklausel. Die ganze Aufregung hat eine Vorgeschichte: Monatelang hatte der Nationalspieler gezögert, einen neuen Kontrakt beim BVB zu unterzeichnen.

Am Ende wurde der Vertrag doch unterzeichnet – jedoch mit der umstrittenen Klausel. Drei bestimmte Spitzenvereine, zu denen Gerüchten zufolge Real Madrid gehört, können diese Option bereits im Sommer im Umfeld der Weltmeisterschaft nutzen.

Der Betrag für den Wechsel soll sich im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro bewegen. Bei den Anhängern stieß die Sache auf wenig Verständnis. Beim Spiel vor heimischer Kulisse gegen Leverkusen (0:1) hörte man sogar einzelne Pfiffe in Richtung Schlotterbeck.

Ob sich überhaupt ein neuer Verein findet, da bleibt Hamann misstrauisch. Er macht auf die finanziellen Konsequenzen für den BVB aufmerksam: „Das Geld, das die Dortmunder mehr bekommen werden, werden sie wahrscheinlich wieder bezahlen müssen, weil das Transferfenster schon etwas weiter fortgeschritten ist.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Sportdirektor Ole Book (2.v.l.), Trainer Niko Kovac (l.), Geschäftsführer Sport Lars Ricken und Geschäftsführer Carsten Cramer (r.) unterhalten sich auf dem Trainingsplatz miteinander.

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