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Gegen Lazio verletzt raus BVB-Abwehrchef Hummels gibt Gesundheits-Update

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Unter Schmerzen verließ Mats Hummels (m.) im Spiel gegen Lazio Rom den Platz.

Dortmund – Nach dem schmerzhaften Ausfall von Shootingstar Erling Haaland (20) bei Borussia Dortmund gab ein anderer Sorgenfall des Bundesligisten inzwischen Entwarnung.

Mats Hummels (31) rechnet nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Champions-League-Spiel gegen Lazio Rom (1:1) nicht mit einem längeren Ausfall. „Es sieht so aus, als sei es nicht allzu schlimm“, sagte der Abwehrchef in seiner Instagram-Story.

Borussia Dortmund: Mats Hummels wohl nicht länger verletzt

Er komme gerade aus dem Krankenhaus und werde sich am Donnerstag erneut untersuchen lassen, sagte Hummels. „Aber es sieht so aus, als könnte es in ein paar Tagen wieder gut sein und als könnte ich sehr, sehr bald wieder auf dem Platz stehen.“ 

In der Nachspielzeit war Hummels am Mittwochabend nach einem unabsichtlichen Tritt des früheren Dortmunders Ciro Immobile (30) ausgewechselt worden und vom Platz gehumpelt.

„Wir hoffen, dass es nur ein dicker Schlag auf den Fuß ist und keine Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden sind“, hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58) schon unmittelbar nach der Partie im TV-Sender Sky gesagt. Das Remis reichte den Dortmundern zum Einzug in das Achtelfinale.

Borussia Dortmund verhandelt über weiteren Gehaltsverzicht

Mit dieser Sorge weniger kann sich der Bundesligist nun einem anderen, dringenden Thema widmen: Dem erneuten Gehaltsverzicht der BVB-Profis. „Wir werden noch im Dezember die Gespräche führen“, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (61) dem „Kicker“. 

Der Dortmund-Chef will sich deswegen zeitnah mit dem Mannschaftsrat treffen. Einziger Tagesordnungspunkt soll dann die Verlängerung einer Vereinbarung sein, mit der im Frühjahr wegen der Corona-bedingten Ausnahme-Ausfälle ein Gehaltsverzicht geregelt wurde.

Diese Vereinbarung läuft noch bis zum 31. Dezember und soll möglichst bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden.

BVB kam bisher ohne Kurzarbeit aus

Der BVB setzt weiter auf das Entgegenkommen der Spieler, die sich bislang zu Einkommenseinbußen von 20 Prozent bei einem kompletten Lockdown und zehn Prozent im Geisterspielbetrieb bereit erklärt hatten. Trotz einer wirtschaftlich angespannten Situation hatte der Bundesligist die mehr als 800 Angestellten nicht in Kurzarbeit geschickt. Das sei dem Klub durch den Gehaltsverzicht der Profis, so Watzke, „deutlich leichter“ gefallen.

Insgesamt bezifferte Watzke die Lohn-Einsparungen bis zum Ende dieses Jahres auf elf Millionen Euro. Dazu hatte auch die Führungsebene der Borussia ihren Teil beigetragen. Einen erneut siebenstelligen Betrag könnte der BVB, der im Geschäftsjahr 2019/20 rund 160 Millionen Euro an seinen Spielerkader ausschüttete, einsparen. (dpa, bl)

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