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Teurer als auf der WiesnBierpreis-Explosion im Stadion: Jetzt droht richtig Ärger

Im gut gefüllten Inneren des London Stadium sind Seifenblasen zu sehen. Sie sind das Markenzeichen von West Ham United.

West Ham United trägt seine Heimspiele im London Stadium (Olympiastadioon) aus. Das Foto ist vom 28. April 2022.

Bratwurst und Bier gehört für viele Fußballfans zum Stadionbesuch dazu. Ein Schnäppchen sind diese Produkte auch in deutschen Stadien nicht. Bei einem englischen Verein sind die Preise jedoch besonders unverschämt.

von Julian Meiser (jm)

Die 0:2-Heimspielniederlage ist am vergangenen Sonntag (7. August 2022) nicht das Einzige gewesen, das die Fans von West Ham United wütend gemacht hat: Im heimischen London Stadium (das Olympiastadion von 2012) sind nämlich die Bierpreise explodiert!

Das günstigste Pint Bier (0,57 Liter) von der niederländischen Brauerei Amstel kostete beim Auftakt der Premier League 7,30 Pfund, was umgerechnet etwa 8,60 Euro entspricht. Das sind knapp 2,50 Euro mehr pro Bier als beim Londoner Stadtrivalen Tottenham Hotspur.

Die weiteren Marken Heineken und Birra Moretti sind sogar noch teurer!

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Zum Vergleich: In der Allianz-Arena des deutschen Spitzenklubs Bayern München kostet ein halber Liter 5,50 Euro (in Pint-Größe wären das 6,30 Euro), im Rhein-Energie-Stadion des 1. FC Köln bezahlen die Zuschauerinnen und Zuschauer 4,90 Euro (5,60 Euro als Pint).

Auf dem Münchner Oktoberfest wird 2022 eine Maß circa 13,60 Euro kosten. Für einen halber Liter Bier wären auf der Wiesn also etwa 6,80 Euro (als Pint 7,70 Euro) fällig. Damit ist das günstigste Bier bei einem West-Ham-Heimspiel teurer als auf dem für seine gesalzenen Preise bekannten bayrischen Volksfest.

Bierpreise im Stadion: Schockierte Fans – West Ham droht mit Klage

Laut „Daily Mail“ droht der Klub aus dem Londoner East End nun sogar damit, den Stadionbetreiber des umgebauten Olympiastadions wegen der hohen Bierpreise zu verklagen!

Denn: Aus England heißt es, dass nicht West Ham United oder West Hams Catering-Partner Delaware North die Preise für Snacks und Getränke festlegen, sondern der Stadionbetreiber. Der Verein erhält offenbar keine Gewinnbeteiligung an den verkauften Getränken.

Bei der Forderung nach einer Preissenkung soll sich West Ham United auf eine Klausel im Vertrag mit dem Stadionbetreiber stützen. Diese besagt anscheinend, dass die Stadion-Bierpreise nicht zu stark von denen von vergleichbaren Fußballvereinen abweichen dürfen. Zu diesen Klubs gehören wohl die LokalrivalenFC Arsenal, FC Chelsea oder eben auch Tottenham.

Das nächste Heimspiel bestreitet West Ham gegen Viborg in der Europa-League-Quali am 18. August 2022. Bis dahin fordert der Vereins, dass die Preise angepasst werden.