Im deutschen TV gehören Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger zu den prominentesten Moderationsduos im Sport. Die 40-Jährige hat nun über die Beziehung zu dem Experten ausgepackt.
„Ist bei uns vielleicht besonders“Sedlaczek packt über Beziehung zu Schweinsteiger aus

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ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger bei einer TV-Übertragung.
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Esther Sedlaczek (40) und Bastian Schweinsteiger (41) zählen zu den bekanntesten TV-Duos im deutschen Sportfernsehen. Jetzt hat die Moderatorin über die Beziehung zu dem ehemaligen Fußball-Profi ausgepackt.
Sedlaczek betont im Gespräch mit „web.de“: „Man kann auch mit jemandem, dem man nicht besonders nahesteht, gut zusammenarbeiten. Ich habe mit genug Experten gearbeitet, mit denen das Verhältnis gut war, aber nie besonders eng. Auch zwischen Basti und mir ist das nicht anders.“
Sedlaczek über die Chemie: „Jeder lässt dem anderen den Raum“
Trotz der professionellen Haltung wird ihre gemeinsame TV-Präsenz keineswegs beeinträchtigt, die oft für unterhaltsame Augenblicke gut ist. „Was bei uns vielleicht besonders ist: Man kann sich auch mal foppen, ohne dass es der eine dem anderen übelnimmt“, gibt die 40-Jährige preis.
Eine solche Basis des Vertrauens habe sich aber entwickeln müssen. „Aber diese gute Zusammenarbeit entsteht nicht auf Knopfdruck, die entwickelt sich“, meint Sedlaczek.
Zudem erzählt die Moderatorin, dass Schweinsteiger sich in seine Funktion als Experte erst einfinden musste. Am Anfang seiner neuen Aufgabe nach dem Karriereende empfanden viele den ehemaligen Weltmeister als zu verhalten und nicht besonders meinungsfreudig.
Dafür bringt Sedlaczek großes Verständnis auf. „Man darf nicht unterschätzen, wie groß dieser Rollenwechsel ist“, sagt sie. Auf einmal stehe man vor der Aufgabe, frühere Teamkollegen oder Kontrahenten zu beurteilen und eventuell auch zu kritisieren. Dies sei ein Vorgang, bei dem eine Neuorientierung nötig sei: „Wie weit will ich gehen? Wie weit kann ich gehen?“
Im Laufe der Zeit wurde der Job für Schweinsteiger jedoch einfacher, unter anderem weil kaum noch frühere Kollegen von ihm spielen. Das mache es für ihn leichter, „klarer zu formulieren und kritischer zu sein“.
Sein Selbstvertrauen habe zugenommen, so Sedlaczek. Seine Denkweise sei nun: „Ich habe eine Meinung, und die interessiert die Leute auch.“ Ein solcher Reifeprozess sei ganz gewöhnlich, schließlich präsentiere sie heute ebenfalls anders als vor 15 Jahren. (red)
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