Ex-FC-Coach Steffen Baumgart juckt es offenbar wieder in den Fingern. Dabei hörte sich das neulich noch komplett anders an.
Akku wieder vollSteffen Baumgart will zurück an die Seitenlinie

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Steffen Baumgart fühlt sich einem Bericht zufolge wieder bereit für eine neue Aufgabe.
Seit dem Aus bei Union Berlin ist Steffen Baumgart (54) vereinslos. Nachdem Union ihn im April vor die Tür gesetzt hatte, wurde es still um ihn. Von einem Überraschungsauftritt in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ mal abgesehen.
Doch nun stehen die Zeichen auf Rückkehr an die Seitenlinie – zumindest, wenn es nach dem ehemaligen FC-Trainer selbst geht. Die „Sport Bild“ meldete am Dienstag: Etwa sechs Monate nach dem Aus in Köpenick hat Baumgart seine Batterien wieder aufgeladen. Er stehe für „spannende Aufgaben“ bereit, so das Blatt. Das berichtet „Sport.de“.
Baumgart: Union-Vertrag einvernehmlich aufgelöst
Einem Neustart steht nichts im Weg. Bereits vor ein paar Wochen lösten Coach und Verein den ursprünglich bis zum Sommer 2027 datierten Vertrag auf. Rein theoretisch wäre er also ab sofort zu haben – ob für einen Bundesligisten oder einen anderen Verein.
Zu dieser Zeit wollte der Rostocker von einer raschen Rückkehr aber noch nichts wissen. „Ich habe bis zu meinem Aus bei Union zehn Jahre am Stück als Trainer gearbeitet“, betonte er damals. Außerdem: „Derzeit nutze ich die Zeit, um mich mit anderen Themen zu beschäftigen, die in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sind, um auch meinen Akku wieder aufzuladen. Dazu zählt unter anderem die Reiserei.“
Und so kam es auch. Mit seiner Frau zog es ihn anschließend nach Südafrika. Außerdem plante er noch eine Kreuzfahrt auf der Ostsee – ehe er sich wieder ins Trainergeschäft stürzt. Inzwischen sind die Batterien offenbar komplett geladen.
Rückblende: Seit Januar 2025 war Baumgart in Berlin der Nachfolger von Bo Svensson. Union beendete die Spielzeit 2024/25 als Tabellen-13. Mitten in der Runde 2025/26, nach 29 Spieltagen, musste er gehen. Bis Saisonende sprang Marie-Luise Eta ein. Mittlerweile trainiert der Schweizer Mauro Lustrinelli die Eisernen. (red)
