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Erste Einheit unter LangenekeNeuer Fortuna-Coach: „Das sind schon Einschnitte“

Jens Langeneke, der neue Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf, hat seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft absolviert. Die Erwartungen an ihn sind hoch, doch er sieht die Situation entspannt.

Bei Fortuna Düsseldorf soll Jens Langeneke für neuen Schwung sorgen. Nach der Trennung von Alexander Ende übernimmt der bisherige U23-Trainer vorerst die Verantwortung für die Profimannschaft.

Der Verein steht nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und einem durchwachsenen Saisonstart in der 3. Liga unter Druck. Doch wie will der neue Fortuna-Coach das Ruder rumreißen?

„Das Spielsystem ist nicht entscheidend“

Nach der ersten Einheit am Dienstag (20. Oktober) sprach Langeneke erstmals zu den Journalisten. Der 49-Jährige hat seine bisherigen Mannschaften bisher eher defensiv eingestellt, wie sieht also sein Plan bei der Fortuna aus? „Das Spielsystem ist nicht entscheidend. Der Kader gibt auch andere Spielsysteme her, als das, was bisher gespielt wurde. Wir haben Jungs, die die Außenposition besetzen können. Wir haben sicherlich aber auch viele, die im Zentrum zu finden sind, da brauchen wir nicht drumherumzureden.“

Zwar möchte er auch mehr Torgefahr kreieren, ist aber dennoch mit dem Umbruch vorsichtig. „Das ist dann eine Abwägung, ob du, wenn du eine andere Idee hast, das dann direkt in der ersten Woche alles komplett umsetzen und umschmeißen willst, weil die Mannschaft bis hierhin auch viel in dem System trainiert und gespielt hat“, sagte Langeneke bezüglich seines Fortuna-Plans.

Nach Langenekes erster Trainingseinheit war bereits rauszuhören, wie er den Zustand der Mannschaft und die aktuell knifflige Gesamtsituation der Fortuna sieht.

Insgesamt blickt der neue Coach auf die Lage bei der Fortuna etwas entspannter als das Umfeld. Wird der neue Düsseldorf-Trainer auch eine Veränderung im Tor oder beim Kapitänsamt vornehmen? Nummer eins Luis Lord und Kapitän Jorid Hendrix müssen sich aber keine Sorgen machen: „Also ich muss jetzt nicht hierherkommen, nur um dann irgendwelche Zeichen zu setzen. Also die Situation sehe ich nicht.“

Langeneke weiter: „Also wenn man solche Maßnahmen ergreift, dann sind das ja schon Einschnitte und dann muss der Patient eher im Koma liegen und da liegt er aktuell nicht.“