RB Leipzig zerlegt Hoffenheim in alle Einzelteile und feiert ein Schützenfest.
5:0-KlatscheLeipzig demütigt Hoffenheim – emotionales Tor-Comeback
Ein echtes Statement von RB Leipzig! Die Mannschaft hat in einer überragenden Vorstellung den direkten Rivalen TSG 1899 Hoffenheim mit 5:0 (4:0) deklassiert. Damit sind drei enorm wichtige Zähler im Rennen um die Champions League eingefahren. Brajan Gruda zeigte gleich doppelt seinen Torriecher, während Christoph Baumgartner mit Kraft und Klasse vollendete.
Schon im ersten Durchgang netzten Gruda (17./44. Minute) sowie Baumgartner (21./30.) gegen die völlig überforderten Kraichgauer jeweils zweimal ein. Der Videoschiedsrichter verhinderte sogar eine mögliche Rekordführung für Leipzig zur Pause: Ein Tor von Yan Diomande fand wegen einer Abseitsposition in der Nachspielzeit keine Anerkennung.
Emotionales Comeback-Tor von Henrichs
Für den Endstand sorgte der Joker Benjamin Henrichs (78.). Sein erster Treffer nach einer sehr langen Leidenszeit wurde vom gesamten Team ausgelassen gefeiert. Das war ein wirklich emotionaler Augenblick in der Red-Bull-Arena.
Mit diesem deutlichen Erfolg schließen die Sachsen in der Tabelle der Fußball-Bundesliga punktemäßig zu Hoffenheim auf. Aufgrund des besseren Torverhältnisses zogen sie aber nicht nur an der TSG vorbei, sondern überholten auch den VfB Stuttgart und springen auf Rang drei. Für die Mannschaft von Coach Ole Werner ist die Champions League nun wieder ein absolut erreichbares Ziel.
TSG-Debakel: Die schwerste Pleite der Saison
Ein gebrauchter Abend für Hoffenheim. Die TSG musste ihre schwerste Pleite in dieser Spielzeit hinnehmen und rutschte auf den fünften Rang ab, wie die „dpa“ meldet. Die Gäste ließen jegliche internationale Klasse vermissen.
DFB-Keeper Oliver Baumann war angesichts der Vorführung fassungslos. Er gestikulierte wild, meckerte und versuchte sein Team anzutreiben – aber seine Mitspieler standen komplett neben sich. Für Coach Christian Ilzer gibt es in der kommenden Länderspielpause eine Menge aufzuarbeiten. Aus den vergangenen fünf Partien in der Liga holte die TSG nur einen einzigen Sieg.
Dabei deutete vor 40.980 Fans anfangs kaum etwas auf ein solches Leipziger Schützenfest hin. Die Hoffenheimer begannen couragiert, aber Leipzig schlug gnadenlos zu. Gruda war zur Stelle, nachdem Baumann einen Versuch von Romulo nach vorne hatte abklatschen lassen.
Kurze Zeit danach nickte Baumgartner eine perfekte Hereingabe von David Raum kraftvoll in die Maschen. Augenblicke später erhöhte der Österreicher nach Zuspiel von Gruda sehenswert per Direktabnahme. Er ist mit nun zwölf Treffern der beste Torschütze Leipzigs in dieser Saison.
Auch Kramaric kann die Wende nicht bringen
Für den zweiten Durchgang brachte Ilzer dann unter anderem seinen Top-Angreifer Andrej Kramaric, der unerwartet zunächst nur auf der Bank saß. Eine Aufholjagd konnte aber auch der kroatische Nationalspieler nicht mehr herbeiführen. Zumindest testete Grischa Prömel Leipzigs Keeper Maarten Vandevoordt (53.) mit einem Schuss aus der Ferne.
Anschließend beobachteten die Leipziger das Ballgeschiebe der Hoffenheimer recht gelassen und warteten auf Gelegenheiten zum Kontern. Mit etwas mehr Zielstrebigkeit hätte Gruda (54.) sogar seinen Hattrick perfekt machen können. Den Schlusspunkt für einen besonderen Moment setzte aber Henrichs. (red)
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