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„Let's Dance“-Juror skeptischViktoria-Profi wechselt zu Konkurrent

Lex Tyger Lobinger (r.) kämpft um den Ball.

Lex Tyger Lobinger (r.) beim Spiel von Viktoria Köln gegen den MSV Duisburg. 

Aktualisiert

Viktoria Köln verliert seinen Torjäger Lex Tyger Lobinger. Der 26-Jährige schließt sich einem Liga-Konkurrenten an. 

Nachdem der MSV Duisburg am Freitag (2. Januar 2026) Aljaz Casar als ersten Zugang für den Winter vorgestellt hat, schreiten die Transferaktivitäten weiter voran.

Die Zebras haben sich nämlich die Dienste von Lex-Tyger Lobinger von Viktoria Köln gesichert. Das gab der Kölner Klub am Samstagabend bekannt.

Lex-Tyger Lobinger wechselt zum MSV Duisburg

Stephan Küsters, Sportlicher Leiter bei der Viktoria, erklärte: „Tyger ist ein Top-Spieler, der uns in seiner Zeit bei Viktoria sehr weitergeholfen hat. Er kam mit dem Wunsch auf uns zu, den Verein zu verlassen. Letztlich sind wir diesem Wunsch entgegengekommen, da der Vertrag im Sommer von Tyger ausgelaufen wäre.“ Bei den Kölnern werde man nun den Markt genau beobachten, um in der Offensive eventuell nachzulegen. Küsters betont: „Wir sind in unserer Kaderplanung immer auf alle Eventualitäten vorbereitet.“

Für die Höhenberger hat der Angreifer während der Hinrunde unglaubliche neun Tore erzielt, was ihn zum unbestrittenen Top-Scorer des Vereins macht. Bereits in der vorherigen Spielzeit stellte er mit 15 Toren in 37 Spielen sein Können unter Beweis. 

Laut einem Bericht der „WAZ“ soll die Ablösesumme im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich liegen, zu dem bei einem Aufstieg der Duisburger noch eine Bonuszahlung kommen könnte.

Der Stürmer, der aus Bonn stammt, kann auf eine beachtliche Laufbahn blicken. In der 3. Liga kommt er auf 28 Scorerpunkte in 54 Einsätzen. Obendrein hat er für Düsseldorf, Kaiserslautern sowie Osnabrück in 60 Zweitliga-Begegnungen gespielt. Seine Ausbildung als junger Spieler absolvierte er beispielsweise bei 1860 München.

Beim Start zum Trainingslager des MSV am Samstagmorgen war Lobinger zwar noch nicht mit an Bord, doch laut dem Bericht soll er im Laufe des Wochenendes zum Team stoßen. Der Bedarf im Angriff ist beim MSV groß: Von den insgesamt 32 Saisontoren in der Hinrunde erzielten die Stürmer lediglich vier. 

„Let's Dance“-Juror und großer MSV-Fan Joachim Llambi sieht den Transfer jedoch skeptisch. Unter einem Instagram-Post der „NRZ“ bezüglich der Personalie schrieb der 61-Jährige: „Ich bin sehr gespannt, weiß nicht genau, ob er zu Duisburg passt, kostet viel wird bestimmt einen 2-3 Jahresvertrag bekommen haben und ein Gehalt von bestimmt 240.000 im Jahr. So richtig geliefert hat er nur bei Viktoria Köln.“

Während also auf Lobinger gewartet wird, muss ein anderer Akteur zu Hause bleiben. Mert Göckan verpasst das Trainingslager. Grund ist eine Bauchmuskelverletzung, die er sich bereits im Dezember zugezogen hatte. (red/fr)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.