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Gibt nur GewinnerKwasniok feiert spezielle FC-Entwicklung: „Ist innig geworden“

Lukas Kwasniok wurde als Trainer von Thomas Kessler zum 1. FC Köln gelotst. Jetzt wurde Kessler befördert und der Coach ist begeistert.

Am Donnerstag war endlich die Tinte unter allen Vertragspapieren trocken! Thomas Kessler (40) wurde beim 1. FC Köln zum Sport-Geschäftsführer befördert und verlängerte zeitgleich bis 2028.

Zuvor lief der Kontrakt nur bis 2027. Kessler hat nun eine genau so lange Laufzeit vereinbart, wie er selber mit Trainer Lukas Kwasniok (44). Der Coach unterschrieb vor der Saison einen Vertrag bis Juni 2028.

Kwasniok und Kessler: K&K-Duo das Gesicht des 1. FC Köln

Die beiden wollen nun in Köln langfristig etwas aufbauen. Die letzten Monate und Wochen haben schon gezeigt, dass sie durchaus harmonieren. Nach den Lobeshymnen zu Beginn der Saison blieben sie intern genauso nüchtern wie im Auge des Sturms, als die Ergebnisse ausblieben. 

Das Duo K&K soll in den kommenden Jahren also das Gesicht des FC sein. Kwasniok sprach am Freitag über die Vertragsverlängerung von Kessler (40) und dessen Beförderung zum Sport-Geschäftsführer. Er zeigte sich begeistert.

„Alles andere hätte mich überrascht! Genauso wie viele andere, glaube ich, auch. Kessler hatte zu Beginn sehr, sehr viele Themen, die sind jetzt auch immer noch vorhanden. Aber wir haben in den letzten sechs bis acht Wochen viel mehr Zeit miteinander verbracht, auch im Trainingslager. Da ist aus einem engen ein inniges Verhältnis geworden“, gibt der Coach einen Einblick in die Zusammenarbeit.

Dass jetzt langfristig auf Kessler gesetzt wird, sieht Kwasniok durchweg positiv: „Für mich ist das ein ganz entscheidender Schritt. Das ist für den 1. FC Köln gut, für mich gut, für die Mannschaft gut, für die Journalisten und die Fans – es gibt nur Gewinner. Jetzt müssen wir gucken, dass wir das noch mit Siegen untermauern.“

Am liebsten würde der Coach schon mit einem Dreier in Freiburg starten. Am Sonntag (25. Januar 2026, 17.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de) muss Köln im Breisgau antreten. Keine leichte Aufgabe, aber verstecken muss sich Köln auch nicht.

Vizepräsident Ulf Sobek, der im Vorstand das Ressort Sport vertritt, sagte im Vorfeld zur Beförderung von Kessler: „Er lebt den Anspruch des 1. FC Köln jeden Tag – mit hoher Identifikation, klaren Zielen und dem festen Willen, sportliche Leistung und Vereinswerte miteinander zu verbinden. Darüber hinaus befähigen ihn neben seiner großen fachlichen Kompetenz seine herausragenden kommunikativen Fähigkeiten für die Rolle des Geschäftsführers. Ich freue mich sehr auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Lukas Kwasniok am 3. Dezember 2025 auf dem FC-Trainingsplatz.

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