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„Das war nicht der Fall“Friedhelm Funkel spricht über 1. FC Köln und Rettung – Malle-Party mit Klopp

Friedhelm Funkel steht als Trainer an der Seitenlinie.

Kaiserslauterns Trainer Friedhelm Funkel reagiert am Spielfeldrand am 12. April 2024. 

Friedhelm Funkel hat den 1. FC Köln im Jahr 2021 in der Relegation gegen Kiel in der Bundesliga gehalten. Diesmal war er kein Thema als möglicher Köln-Retter. Er hätte es aber wohl gerne gemacht.

von Uwe Bödeker (ubo)

Als sich der 1. FC Köln im Dezember 2023 von Steffen Baumgart (52) trennte, war für viele Fans gleich klar: Friedhelm Funkel (70) soll es nochmal machen. Doch der 1. FC Köln suchte nicht das Gespräch mit dem Coach, der den FC schon im Jahr 2021 rettete. Damals gewann Funkel mit dem FC in der Relegation gegen Holstein Kiel und hielt die Klasse.

Funkel sprach nun am 13. April 2024 im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF über den 1. FC Köln: „Das wäre auch eine sehr, sehr interessante Aufgabe gewesen, denn vor drei Jahren habe ich mit meinem Trainerteam damals den 1. FC Köln in der Bundesliga gehalten. Das war sehr, sehr schön. Von daher wäre das eine interessante Konstellation gewesen.“

1. FC Köln kontaktierte Friedhelm Funkel diesmal nicht

ZDF-Moderator Jochen Breyer (41) wollte wissen, ob er ja zum FC gesagt hätte? Funkel: „Das weiß ich nicht. Ich habe ja keine Gespräche geführt. Solche Dinge hängen ja immer auch von den Gesprächen ab, was man erwartet und so weiter. Das war nicht der Fall.“

Alles zum Thema Friedhelm Funkel

Der FC hatte dann Timo Schultz (46) geholt und an Karneval wurde Funkel von Kaiserslautern kontaktiert, als er gerade in Köln feierte. Er musste die Veranstaltung kurz verlassen, um ans Telefon zu gehen, und war wenig später Trainer der Roten Teufel.

Zu Schultz und die Rettung des FC hat er eine klare Meinung: „Timo Schultz macht das sehr gut. Er hat noch eine Reihe an Möglichkeiten, sie haben noch Spiele gegen Mannschaften von unten, spielen noch gegen Mainz oder Heidenheim. Das sind Spiele, die der 1. FC Köln gewinnen kann. Also sie haben alle Möglichkeiten, um die Liga, wenn auch nur über die Relegation, halten zu können.“

Funkel selbst hat nun in Lautern eine kuriose Konstellation zwischen Himmel und Hölle: Er kämpft mit seiner Mannschaft gegen den Absturz in die 3. Liga, steht aber auch am 25. Mai 2024 im Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen.

1. FC Köln in der Einzelkritik

Die Noten der FC-Profis im Bundesliga-Spiel beim FC Bayern München

1/17

Am Freitag verlor Kaiserslautern daheim 1:2 in Fürth, steht nun in der Tabelle auf Abstiegsplatz 17, einen Punkt hinter Braunschweig (ein Spiel weniger) und zwei Punkte hinter Rostock und Wehen-Wiesbaden.

„Ja, die Rettungsmission ist noch schwieriger als die beim 1. FC Köln. Das habe ich aber vorher schon gewusst. Es war eine Mannschaft, die im ersten Halbjahr schon sehr viele Niederlagen hinnehmen musste. Wir haben es trotzdem geschafft, die Mannschaft ein wenig zu stabilisieren. Ich wusste, dass es bis zum letzten Spieltag geht. Das war auch beim 1. FC Köln so“, berichtete Funkel.

Jürgen Klopp mit Botschaft für Friedhelm Funkel

Dann gab es für Funkel in der Sendung noch eine Überraschung, denn Liverpool-Trainer Jürgen Klopp (56) wurde in einem Video eingeblendet. Klopps Botschaft: „Ich wünsche dir ganz viel Glück mit dem 1. FC Kaiserslautern, was als Mainzer einigermaßen schwierig ist. Aber dennoch hoffe ich, ihr kriegt das hin.“

Funkel erzählte dann auch, warum er Klopp so gut kennt: „Wir haben besondere Stunden auf Mallorca gehabt, wo wir sehr, sehr schön gefeiert haben. Da wird er sich ganz gut dran erinnern können.“ Funkel untermauerte, dass die Mannschaft sich aktuell nur auf den Klassenerhalt konzentriere, erst danach sollen sich die Gedanken auch um das Pokalfinale gegen Leverkusen drehen.

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Von Bayer-Trainer Xabi Alonso (42) ist Funkel jedenfalls sehr begeistert: „Welchen Fußball sie spielen, ist Wahnsinn. Ich glaube, seit dieser Saison haben sie sich unfassbar viele Sympathien erworben. Die Mentalität der Leverkusener ist unglaublich, und das lebt Xabi Alonso vor.“

An der Torwand zeigte der 70-Jährige, dass er es noch kann, versenkte drei Bälle (einen unten, zwei oben). Und wer weiß, vielleicht gelingt ihm ja in diesem Jahr nochmal eine Pokal-Sensation wie 1985, als er als Profi mit Bayer Uerdingen gegen den FC Bayern München den Pokal gewann. (2:1).